• 08.03.2013, 14:32:20
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Schultes: Ja, Österreich ist Vorreiter im Bienenschutz!

Österreich ist für die EU ein taugliches Vorbild

Utl.: Österreich ist für die EU ein taugliches Vorbild =

Wien (OTS/ÖVP-PK) - "Die Österreichische Landwirtschaft hat im
Gegensatz zu anderen EU-Mitgliedsländern rasch und ergebniseffizient
auf neue Erkenntnisse über Nebenwirkungen von Neonikotinoiden
reagiert. Die Wirksamkeit ist bewiesen. Unsere Maßnahmen und
Strategien schließen im Gegensatz zu anderen Ländern den Verzicht auf
gentechnisch veränderten, Insekten resistenten Mais mit ein. Es ist
traurig, dass Grüne und ihr Team Global 2000 auf dem Rücken der Imker
und Landwirte mit Spekulationen, nicht fundierten und nicht
abgeschlossenen Studien sowie Horrorszenarien die Bevölkerung
verunsichern wollen und damit auch das Produkt Honig in
Mitleidenschaft ziehen" entgegnet heute, Freitag, ÖVP-Umweltsprecher
Abg. Hermann Schultes.

Die Europäische Kommission wurde betraut, Risiken für Bienen zu
bewerten, die in einem möglichen Zusammenhang mit dem Einsatz von
Pflanzenschutzmitteln stehen könnten. In einigen Fällen konnte die
EFSA (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit) aufgrund
unzureichender und mangelhafter Daten die Untersuchungen nicht
beenden. Wo die Untersuchungen abgeschlossen werden konnten, hat die
EFSA in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern der EU-Mitgliedsländer
keine konkreten Schlüsse ziehen können, sondern konnte wiederum nur
ein potentielles Risiko nicht ausschließen. Klar ist aber, dass in
der Risikoabwägung alternative Strategien problematischer sind.
Darüber hinaus basieren Bewertungen auf Kriterien, welche von der
EFSA erst Anfang 2012 festgelegt wurden. Diese sind noch nicht
allgemein anerkannt. Bis jetzt gültige und validierte
Risikobewertungen wurden nicht beachtet.

"Der Schutz der Biene ist wichtig. Schutz und Sicherheit für die
Gesundheit der Bienen wird aber nur gewährleistet sein, wenn
Maßnahmen gesetzt und ergriffen werden, die Varroa-Befall und
sonstige Bienenkrankheiten oder Virosen besser verringern. Die
Forschung ist zu intensivieren, die Datenerhebung hat transparent und
nachvollziehbar zu erfolgen, damit Unebenheiten und Lücken in
Untersuchungen geschlossen werden, in der Landwirtschaft wie auch bei
den Imkern. Ökonomische Schäden, die durch Schad-Insekten in den
landwirtschaftlichen Kulturen verursacht werden, und vertretbare
Strategien, die mit minimiertem Risiko Bedrohungen gut abdecken,
sind in einer auch andere Fragestellungen umfassenden Bewertung durch
die EFSA dringend einzufordern. Schutz vor Schäden durch Insekten und
Schutz anderer Insekten vor Schäden wird immer ein Spannungsfeld
bleiben. Eine umfassende Güterabwägung hat zu erfolgen", schließt
Schultes.
(Schluss)

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