- 08.03.2013, 13:51:36
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Schwentner ortet ÖVP-Umdenken bei Frauenquoten
Grüne erfreut über Vorstoß von Justizsprecher Ikrath
Utl.: Grüne erfreut über Vorstoß von Justizsprecher Ikrath =
Wien (OTS) - "Es ist schön, dass es mit Justizsprecher Ikrath nun
einen Abgeordneten aus den Reihen der ÖVP gibt, der die starre
ÖVP-Linie gegen Quoten auch in der Öffentlichkeit nicht länger
mitträgt. Es bleibt zu hoffen, dass dies der Anfang eines
Umdenkprozesses in der ÖVP ist. Denn das Festhalten an überkommenen
und veralteten Positionen bietet keine Zukunftsperspektiven", meint
Judith Schwentner, Frauensprecherin der Grünen. Zahlreiche Studien
belegen, dass Unternehmen mit gemischten Führungsteams wirtschaftlich
sehr viel erfolgreicher sind als jene, in denen nur Männer das Sagen
haben. Frauendiskriminierende Strukturen und Abläufe bei der
Personalauswahl müssen endlich der Vergangenheit angehören.
"Sowohl für die Gleichbehandlung als auch für den wirtschaftlichen
Erfolg braucht es eine gesetzliche Quotenregelung. Denn freiwillige
Maßnahmen dauern ewig und bringen fast gar nichts. Justizministerin
Karl und Wirtschaftsminister Mitterlehner sollten beginnen mehr an
die Zukunft unseres Landes und weniger an alte Männerbünde zu
denken", meint Schwentner. Es sei nämlich zu befürchten, dass
österreichische Unternehmen bei öffentlichen Aufträgen in anderen
europäischen Ländern in Zukunft immer seltener zum Zug kommen werden,
weil die Frauenquote immer öfter zur Zugangsvoraussetzung für
öffentliche Aufträge wird. "Die überkommenen Rollenbilder der ÖVP
dürfen die Gleichstellung und den wirtschaftlichen Erfolg des Landes
nicht länger belasten. Nur die Quote stellt sicher, dass die besten
Köpfe und nicht die am besten vernetzten Männer in
verantwortungsvolle Positionen kommen", meint Judith Schwentner.
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