- 08.03.2013, 12:29:23
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Vassilakou präsentiert Radbauprogramm und gibt Ausblick auf Velo-city 2013
Schwerpunkte Infrastrukturausbau, Trainings und Know-How-Austausch
Utl.: Schwerpunkte Infrastrukturausbau, Trainings und
Know-How-Austausch =
Wien (OTS) - Wiens Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou hat am
Freitag Maßnahmen vorgestellt, die das Jahr 2013 zum
"Fahrrad-Rekordjahr" machen sollen. Ihr Programm umfasse drei
Schwerpunkte, sagte sie: Ausbau der Infrastruktur; Austausch von
Know-How mit Partnerstädten; Schulungen für Bürgerinnen und Bürger.
Der weltgrößte Fahrrad-Kongress Velo-city tagt heuer vom 11. bis 14.
Juni in Wien. Die Veranstaltung sei laut Vassilakou "ausgezeichnet"
besetzt, und über 500 Beiträge aus rund 50 Ländern bereits
eingereicht. Sie erwarte sich einen Wissens-Austausch mit
"etablierten" Städten wie Kopenhagen und Amsterdam. Manfred Neun,
Präsident der European Cyclists' Federation (ECF), strich die Erfolge
der Velo-city in den vergangenen Jahren hervor und versprach sich
einen ähnlich positiven Effekt für Wien. Radfahren sei ein gesundes
und umweltfreundliches Verkehrsmittel. Vom Ausbau des Radverkehrs
profitierten nicht nur RadfahrerInnen, sondern sämtliche BürgerInnen
einer Stadt, sagte Neun: etwa durch eine Verbesserung der
Luftqualität.
Vier Millionen Euro für Infrastruktur
Der Ausbau des Radnetzes sei der zweite Schwerpunkt im Radjahr 2013,
sagte Vassilakou. Vier Millionen Euro würden heuer investiert, um das
bestehende Netz auf 1.240 Kilometer zu verlängern. Lückenschlüsse und
die Entschärfung gefährlicher Stellen stünden im Mittelpunkt.
Außerdem würden 1.500 zusätzliche Abstellplätze im Stadtgebiet
geschaffen.
Die diesjährige Radsaison werde um zahlreiche Trainingsangebote
erweitert. Vassilakou präsentierte Schulungen für Erwachsene, Kinder
und SeniorInnen. Diese Programme würden TeilnehmerInnen zu
"Rad-Scouts" ausbilden. Im Rahmen der Velo-City gäbe es täglich Kurse
für Wiener Schulkinder am Rathausplatz, strich sie hervor.
Den Radverkehr bis 2015 auf zehn Prozent zu verdoppeln sei Ziel der
Wiener Stadtregierung. Bis zum heurigen Jahresende soll ein Anteil
von acht Prozent erreicht werden, schloss Vassilakou. (Schluss) esl
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