• 08.03.2013, 10:00:43
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Karlheinz Töchterle: TU-Forschungsreaktor ist ein wesentliches Grundlagenforschungsinstrument

Wissenschafts- und Forschungsminister zu Gast am Atominstitut der TU Wien - Inbetriebnahme des Forschungsreaktors vor rund 50 Jahren

Utl.: Wissenschafts- und Forschungsminister zu Gast am Atominstitut
der TU Wien - Inbetriebnahme des Forschungsreaktors vor rund
50 Jahren =

Wien (OTS) - "Der Forschungsreaktor am Atominstitut der Technischen
Universität Wien ist ein wesentliches Grundlagenforschungsinstrument
und die Basis für exzellente Forschung, gerade auch in
Sicherheitsfragen", so Wissenschafts- und Forschungsminister Dr.
Karlheinz Töchterle, der gestern Nachmittag anlässlich der
Inbetriebnahme des Forschungsreaktors vor rund 50 Jahren an einer
Veranstaltung am Institut teilgenommen hat. Der wissenschaftliche
Output der vergangenen 50 Jahre ist beeindruckend: Rund 4.000
Publikationen, knapp 700 Diplomarbeiten, etwa 400 Dissertationen, 1
Wittgensteinpreis (Dr. Jörg Schmiedmayer) und zwei START-Preise des
Wissenschaftsfonds FWF. Weiters kann das Atominstitut rund vier
Millionen Euro jährlich an Drittmitteln einwerben. Dazu haben auch
zwei Grants des Europäischen Forschungsrates (European Research
Council, ERC) beigetragen.

Beim TRIGA-Reaktor (Training, Research, Isotope Production, General
Atomic = TRIGA) handelt es sich um einen Forschungsreaktor, der für
Ausbildung, Forschung und Isotopenproduktion eingesetzt wird. Am
Atominstitut werden betrieblicher Strahlenschutz sowie sechs
Forschungsbereiche behandelt; die Schwerpunkte dabei sind: Angewandte
Quantenphysik, Atomphysik und Quantenoptik, Kern- und Teilchenphysik,
Neutronen- und Quantenphysik, Strahlenphysik sowie
Tieftemperaturphysik und Supraleitung. Zahlreiche Bereiche sind
international sehr gut vernetzt, andere leisten wertvolle
Ausbildungs- und Trainingsarbeit für internationale Organisationen,
beispielsweise die Internationale Atomenergiebehörde mit Sitz in
Wien. Das Atominstitut bietet auch ein umfassendes Lehrangebot.

Durch den Austausch der Brennstäbe im Vorjahr, der dank der
engagierten Zusammenarbeit aller Beteiligten reibungslos verlief, ist
die Forschungsarbeit im Forschungsreaktor bis 2025 gesichert. Denn:
Der Forschungsreaktor liefert auch Wissen, das im Sinne einer
kritischen Haltung gegenüber der Kernenergie benötigt wird. Weiters
wird die Schulung und Weiterbildung von
Sicherheitskontrollinspektor/innen auch hohem Niveau gewährleistet.

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