- 07.03.2013, 12:48:44
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Zum Weltfrauentag am 08.03.2013 - Ein Herz für Pflegberufe
Wien (OTS) - Der Vorsitzende Johann Hable in der Bundesvertretung 09
Gesundheits- und Sozialberufe in der GÖD fordert anlässlich des
Weltfrauentages am 08.03.2013 öffentliche und private Dienstgeber
auf, die Sozialberufe besser zu bezahlen.
Letztlich hängt die Bezahlung unserer Ansicht nach ausschließlich
von der Leistung ab, wobei soziale Grundsätze nicht außer Acht
gelassen werden dürfen.
Es ist ja sehr schön, Gesetzestexte zu "gendern", das kostet
nichts, die Löhne und Gehälter jedoch nicht anzupassen.
Das Gesundheitspersonal hat regelmäßig schlechtere
Kollektivverträge als zB. die Bauarbeiter, obwohl die
Gesundheitsberufe mindestens den gleichen Verantwortungsbereich haben
und wesentlich mehr Arbeitsbelastungen ausgesetzt sind.
Liegt das vielleicht daran, dass Bauarbeiter männlich sind und das
Gesundheitspersonal vorwiegend weiblich?
Wir finden, dass es endlich Zeit wird Gesundheitsberufe mit einem
weiblichen Anteil von über 90% sowohl materiell als auch
karrieremäßig gleich zu behandeln.
Der Vorsitzende Johann Hable fordert daher den Arbeitsminister und
sowohl auch den Gesundheitsminister auf, ehestmöglich die nötigen
Schritte zu unternehmen, damit die Gesundheitsberufe endlich
gleichbehandelt werden.
Weiters fordert Hable, einen Bildungsschub für das Pflegepersonal,
eine FH -Ausbildung ist schon längst überfällig.
Österreich bildet Betreff der Ausbildung in der Gesundheits- und
Krankenpflege das europäische Schlusslicht.
Grundsätzlich brauchen wir dringend in den Pflege- und
Sozialberufen familienfreundliche Dienstzeiten, die auf die
Kindererziehung Rücksicht nehmen, bzw. die Schaffung vom
Betriebskindergärten die den Turnusdienstzeiten des Personals
entgegen kommen.
Wir brauchen dringend ein neues Teilzeitmodell wobei bis zu
5,10,15,20,25 Wochenstunden ermöglicht werden können.
Überwiegend haben Dienstgebervertreter unflexible Dienstzeiten die
sich nicht an den Bedürfnissen des Personals orientieren (z.B.
Alleinerzieher).
Hable fordert: Weg vom sturen Dienstzeitmodellen, hin zur Öffnung
flexibler Dienstzeiten (wenn sie von den KollegInnen gewünscht
werden).
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