• 06.03.2013, 12:52:39
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WKÖ-Schenner: Tourismus ist Zugpferd und Beschäftigungsmotor für heimische Wirtschaft

Tourismus-Obmann dankt den zahlreich vertretenen Touristikern auf der Internationalen Tourismus Börse (ITB) in Berlin

Utl.: Tourismus-Obmann dankt den zahlreich vertretenen Touristikern
auf der Internationalen Tourismus Börse (ITB) in Berlin =

Wien (OTS/PWK124) - "Mit Rekordergebnissen bei den
Gästenächtigungen hat der österreichische Tourismus auch im
vergangenen Jahr einmal mehr bewiesen, dass er eines der wichtigsten
Zugpferde der heimischen Wirtschaft ist", betonte Hans Schenner,
Obmann der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der
Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), heute (Mittwoch) auf der ITB, der
weltweit führenden Fachmesse der internationalen Tourismus-Wirtschaft
in Berlin. Anlässlich einer gemeinsamen Pressekonferenz mit
Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner und der Geschäftsführerin
der Österreich Werbung (ÖW), Petra Stolba, hob Schenner die Leistung
der österreichischen Tourismus-Betriebe, die hinter diesem Erfolg
stehen, hervor.

"Die österreichische Tourismusindustrie verzeichnete in den
letzten Jahren Zuwächse, von denen andere Branchen nur träumen
können!", so Tourismusobmann Schenner. Im Kalenderjahr 2012 wurden
gemäß Statistik Austria 130,97 Mio. Gästenächtigungen registriert.
Das sind vier Prozent mehr als im Jahr 2011 und gleichzeitig ein
neuer Rekordwert. Damit wurde die bisherige Rekordmarke aus dem Jahre
1992 mit 130,42 Mio. Nächtigungen um rund 550.000 Nächtigungen
übertroffen. Als Gründe dafür sieht WKO-Schenner erstens die
verstärkte Zusammenarbeit von Bund und Ländern auf Basis der
Tourismusstrategie von Wirtschaftsminister Mitterlehner, sowie
zweitens eine gute Tourismuswerbung von ÖW und den Verbänden.
Ausschlaggebend für den Erfolg am Gast seien jedoch die 90.000
Tourismusbetriebe, die Unternehmer und ihre Mitarbeiter, "weil sie es
sind, die direkt mit dem Gast arbeiten", so Schenner.

Beschäftigungsrekord am touristischen Arbeitsmarkt

Auch am Arbeitsmarkt verzeichnete das Hotel- und Gastgewerbe 2012
einen neuen Beschäftigungsrekord. Insgesamt sind im Jahr 2012 laut
Zahlen des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger über 430.000
Menschen im heimischen Hotel-und Gastgewerbe tätig gewesen. In den
vergangenen fünf Jahren wurden im Hotel- und Gastgewerbe mehr als
11.000 neue Jobs (gerechnet auf Vollzeitäquivalente) geschaffen.

Schenner: Klares "Nein" zu Aufhebung der ermäßigten
Mehrwertsteuersätze

Ein klares "Nein" gibt es vom Sprecher der über 90.000
Tourismusbetriebe Österreichs zu der kürzlich von der
Industriellenvereinigung andiskutierten Aufhebung der ermäßigten
Mehrwertsteuersätze. Bekanntlich liegt der Mehrwertsteuersatz auf
Dienstleistungen in der Beherbergung, auf Speisen, bei der
Personenbeförderung, bei den Skiliften, bis hin zu den
Kulturveranstaltungen oder Eintritten in Museen aktuell bei 10
Prozent. "Eine Anhebung des Steuersatzes auf 20 Prozent oder mehr
hätte ganz klar negative Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit
Österreichs als Tourismusstandort und träfe letztendlich die Kunden -
also die Gäste der heimischen Tourismus- und Freizeitbetriebe",
appellierte der Tourismus-Sprecher an die politische Vernunft: "Und
das angesichts eines Steuersatz von sieben Prozent auf Logis in
Deutschland."

Lebensmittel: Vertrauen rasch wieder herstellen!

Besorgt zeigte sich Schenner über die aktuellen Ereignisse bei
Lebensmitteln: Die Qualität unserer Lebensmittelprodukte müsse
sichergestellt sein - die Verantwortung liege hier ganz klar bei den
Produzenten und nicht bei den Wirten oder Konsumenten. Immerhin 76
Prozent der Urlaubsgäste schätzen regionale Speisen und Getränke bei
ihrem Österreich-Urlaub. Das haben Befragungen von 19.000
Urlaubsgästen im Tourismus Monitor Austria unter Federführung der
Österreich Werbung ergeben.

Die Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der
Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) ist die Interessenvertretung für
über 90.000 Tourismusbetriebe aus den Branchen Gastronomie,
Hotellerie, Freizeit- und Sport, Reisebüros, Kinos, Kultur- und
Vergnügungsbetriebe sowie Gesundheitsbetriebe. Jeder 5.
Vollzeitarbeitsplatz in Österreich ist direkt oder indirekt von
Tourismus und Freizeitwirtschaft abhängig. Die Branche erwirtschaftet
eine jährliche Bruttowertschöpfung von rund 42 Milliarden Euro, das
sind mehr als 15 Prozent des BIP. (ES)

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