- 05.03.2013, 19:22:44
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Neues Volksblatt: "Reform" (von Michael Kaltenberger)
Ausgabe vom 6. März 2013
Utl.: Ausgabe vom 6. März 2013 =
Linz (OTS) - Die rote Karte für den roten Verteidigungsminister
Norbert Darabos war höchst an der Zeit; er hatte sich einfach zu
viele Fouls gegen das Bundesheer geleistet.
Hoffen wir für das Bundesheer, für die Sicherheit Österreichs, für
den Katastrophenschutz und für den Zivildienst, dass der Neue mit
mehr Begeisterung für seine Aufgabe, mit mehr Kompetenz und mit mehr
Stehvermögen gegen Einflüsterer aus der eigenen Partei bei der Sache
sein wird. Einen Vorteil hat der Jurist und SPÖ-Fraktionsvorsitzende
im Bundesrat Gerald Klug jedenfalls gegenüber Darabos: Als ehemaliger
Präsenzdiener weiß er, worum es geht, wenn von der Reform des
Grundwehrdienstes die Rede ist.
Genau das ist nämlich die vordringliche Aufgabe des neuen
Verteidigungsministers: Den Grundwehrdienst so zu gestalten, dass die
Präsenzdiener einen Vorteil für ihr weiteres Leben daraus ziehen. Zu
viel Zeit sollte sich Klug damit nicht lassen, denn Zeit vergeudet
hat Darabos bereits genug; nicht nur mit seiner sinnlosen
Volksbefragung.
Wo bei der Personalrochade für die SPÖ die Prioritäten liegen, beim
Bundesheer oder in der Parteizentrale, dürfte klar sein. Denn beliebt
war das Bundesheer bei den Linken noch nie; viele fordern sogar die
Auflösung. Aber hoffen wir das Beste. Hoffen wir, dass sich der neue
Verteidigungsminister als Reformer sieht und nicht als Totengräber
des Bundesheeres.
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