• 04.03.2013, 13:03:01
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"Bei Finanztransaktionssteuer droht Verzehnfachung der Transaktionsgebühren!"

Wien (OTS) - "Der Vorschlag der EU-Kommission - wenn er so bleibt -
liegt bei einer Schmerzskala von eins bis zehn beim Höchstwert von
zehn. Das tut uns überall weh. Den Unternehmen, die sich über die
Börse Kapital beschaffen wollen genauso wie den Anlegern. Und ganz
besonders fatal wäre es, wenn es für das in Wien so essentielle
Market Maker-System keine Ausnahme von der Steuer gäbe", warnt Birgit
Kuras, Vorstand der Wiener Börse AG im GEWINN-Interview. Das Market
Maker-System sei "ein österreichisches Spezifikum, das sicher stellt,
dass es vor allem bei Fließhandelswerten immer einen Market Maker und
damit aktuelle Kurse gibt. In der Erstfassung würde die
Finanztransaktionssteuer zu einer Verzehnfachung (!) der
Transaktionsgebühren führen. Andere Länder wie etwa Polen machen bei
der Finanztransaktionssteuer nicht mit. Die Börse Warschau ist jetzt
schon gut fünfmal so groß wie Wien, die würden sich die Hände
reiben."

Die ganze Ostexpansion, die für Österreichs Wirtschaft so
wesentlich ist, wäre ohne funktionierende Börse nicht möglich
gewesen, betont Kuras, "genauso die Privatisierungen nicht, die sich
als extrem erfolgreich herausgestellt haben, wie eine voest, eine OMV
und viele mehr. Will man Weltmarktführer wie Palfinger, Rosenbauer,
SBO, RHI & Co auf ausländische Börsen vertreiben?"
Lesen sie das gesamte Interview im neuen GEWINN.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | GWW

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