• 02.03.2013, 10:20:27
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VP-Leeb: AzW braucht dringend Lobbying beim Bund

Mailath-Pokorny muss Schmied an ihre Verpflichtung beim Architekturzentrum Wien erinnern.

Utl.: Mailath-Pokorny muss Schmied an ihre Verpflichtung beim
Architekturzentrum Wien erinnern. =

Wien (OTS) - "Das Architekturzentrum Wien (AzW) ist weit mehr als ein
Museum. Es ist ebenso Veranstaltungs- und Forschungszentrum und eine
wissenschaftliche Anstalt, in der Nachlässe und Archive übernommen
und eben auch aufgearbeitet werden. Erst vor wenigen Tagen hat das
AzW anlässlich seines 20-jährigen Bestehens medial auf seine prekäre
finanzielle Lage aufmerksam gemacht. Wichtige Nachlässe, wie jener
von Roland Rainer oder das Architekturfoto-Archiv von Margherita
Spiluttini können nicht erworben werden, weil die notwendigen Mittel
dafür fehlen. Kulturverantwortliche in Bund und Land sind seither auf
Tauchstation", kritisiert die Kultursprecherin der ÖVP Wien LAbg.
Isabella Leeb.

Im gestrigen Gemeinderat wurde zwar eine Dreijahresförderung in Höhe
von 1,45 Mio. Euro pro Jahr für das Architekturzentrum Wien
beschlossen, der die ÖVP Wien selbstverständlich zugestimmt hat.
Aber, das Architekturzentrum Wien erfüllt Aufgaben, die weit über die
Interessen der Stadt hinausgehen. Hier werden auch nationale und
internationale Aspekte der Österreichischen Architekturgeschichte und
Baukultur vermittelt und aufgearbeitet. Der Bund stiehlt sich seit
Jahren aus seiner Verantwortung. Die Subventionen wurden seit 18
Jahren nicht erhöht. Einzelprojektförderungen - Fehlanzeige.

"Das AzW braucht daher dringend nicht nur die finanzielle sondern
auch die moralische Unterstützung durch die Stadt Wien. Stadtrat
Andreas Mailath-Pokorny ist gefordert, unverzüglich mit seiner
Parteikollegin Claudia Schmied als zuständige Ministerin in
Verhandlungen zu treten. Auch Alexander van der Bellen könnte sich
endlich einmal sinnvoll einbringen. Immerhin haben ihm Rot/Grün im
gestrigen Gemeinderat bereits zum dritten Mal 210.000 Euro als
finanzielle Unterstützung für seiner Tätigkeit als Universitäts- und
Wissenschaftsbeauftragten bewilligt", so Leeb abschließend.

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