• 01.03.2013, 13:28:36
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BZÖ-Bucher: BZÖ kann zum entscheidenden Faktor werden

Job- und Betriebsansiedelungsoffensive, Verwaltungsabbau zur Schuldenreduzierung, Volksbefragung zu Zukunftsfonds, Uni-Klagenfurt ausbauen

Utl.: Job- und Betriebsansiedelungsoffensive, Verwaltungsabbau zur
Schuldenreduzierung, Volksbefragung zu Zukunftsfonds,
Uni-Klagenfurt ausbauen =

Klagenfurt (OTS) - Einen Tag vor der offiziellen Abschlusskundgebung
des BZÖ in Klagenfurt erläutere Josef Bucher in einer Pressekonferenz
noch einmal die Ziele des BZÖ für die Kärntner Landtagswahl am
kommenden Sonntag. Eingangs betonte Bucher, dass sämtliche Umfragen
das BZÖ klar im Landtag sehen. "Eine Stimme für das BZÖ ist daher gut
aufgehoben. Wer Bucher wählt, bekommt auch Bucher. Wer Dörfler wählt,
bekommt hingegen Scheuch. Wenn ich das Vertrauen der Kärntnerinnen
und Kärntner bekomme, werde ich für das BZÖ in die Landesregierung
einziehen."

Bucher verwies auch darauf, dass das BZÖ zum entscheidenden Faktor
werden könnte. "Wer keine linke Regierung aus SPÖ, ÖVP und Grünen
will, der ist auf das BZÖ angewiesen. Denn das Team Stronach möchte
mit gar niemandem zusammen arbeiten und die ÖVP hat mit den Roten und
Grünen längst alles ausgemacht, traut es sich aus guten Gründen aber
nicht zu sagen. Damit ist klar: Nur eine Stimme für das BZÖ kann auch
eine Mehrheit rechts der Mitte sicherstellen! Ich bin nämlich
überzeugt, dass die Kärntnerinnen und Kärntner keine linke Mehrheit
wollen." Der BZÖ-Bündnisobmann und Spitzenkandidat nannte aber eine
entscheidende Bedingung: "Eine Koalition mit der FPK kann es nur ohne
Kurt Scheuch geben! Ich glaube auch, dass Dörfler auf ein solches
Angebot warten. Mit der Wahl des BZÖ kann es daher auch gelingen,
Scheuch loszuwerden."

Das BZÖ habe mit ihm an der Spitze im übrigen als einzige Partei ein
klares Programm für Kärnten mit ganz konkreten Ideen und Vorschlägen
präsentiert, verwies Bucher auf Initiativen wie eine Volksbefragung
über den Zukunftsfonds, den Handwerkerbonus oder niedrig verzinste
Betriebskredite nach Südtiroler Vorbild . "Das Programm der SPÖ ist
es, den Landeshauptmann zu stellen. Die FPK hat sich zum Programm
gemacht, den Zukunftsfonds und damit das Vermögen der Kärntnerinnen
und Kärntner zu plündern. Das Programm der ÖVP ist es, SPÖ und Grüne
zu unterstützen und Teil einer linken Mehrheit zu werden. Diesen
Linksruck der ÖVP wollen aber viele Bürgerliche nicht. Das Team
Stronach mit dem linken SPÖ-Abspalter Köfer will gar keine Koalition
eingehen und damit gar nicht für die Kärntnerinnen und Kärntner
arbeiten. Und die Grünen beschränken sich darauf, Kärnten schlecht zu
machen", so der BZÖ-Bündnisobmann.

Daher gebe es vom BZÖ auch ganz klare inhaltliche Vorstellungen und
Bedingungen für die Zeit nach der Wahl:

ERSTENS: Masterplan für Kärnten mit Job- und
Betriebsansiedelungsoffensive: Die aktuellen Arbeitsmarktdaten sind
verheerend. 30.000 Kärntnerinnen und Kärntner sind arbeitslos. Das
BZÖ will Betriebskredite für Unternehmer nach Südtiroler Vorbild und
einen 1.200 Euro Handwerkerbonus.

ZWEITENS: Verwaltungsabbau und Politsparpaket zur
Schuldenreduzierung: Kärnten ist insgesamt mit fast drei Milliarden
Euro verschuldet. Das ist absoluter Höchststand in der Zweiten
Republik und damit ein Negativrekord. Gleichzeitig hat das Land mit
einer Überverwaltung zu kämpfen. Wir können die Schulden nur senken,
wenn die Politik bei sich zu sparen beginnt. Die Verwaltung muss
abgebaut, die Bezirkshauptmannschaften müssen zusammengelegt und der
Landtag muss verkleinert werden.

DRITTENS: Zukunftsfonds nicht öffnen: Das BZÖ hat sich als einzige
Partei von Anfang an gegen eine Auflösung des Zukunftsfonds
ausgesprochen. Die anderen Parteien wollen den Zukunftsfonds
plündern. Wir wollen eine Volksbefragung zum Zukunftsfonds. Die
Kärntnerinnen und Kärntner sollen selbst entscheiden, was mit ihrem
Geld passieren soll.

VIERTENS: Ausbau des Universitätsstandortes Klagenfurt: Es muss das
Ziel sein, dass an der Universität Klagenfurt mehr
Technik-Studienrichtungen angeboten werden. Die jungen Menschen
sollen für Jobs ausgebildet werden, von denen sie auch leben können.
Etwa im Bereich der Hochtechnologie, der erneuerbaren Energie oder im
Bereich der pharmamedizinischen Produkte. Durch die Weiterentwicklung
des "Klinikum Klagenfurt" zu einem Kompetenzzentrum für
medizinisch-pharmazeutische Forschung, soll zudem eine neue
Job-Perspektive geschaffen werden.

"Das BZÖ wird bis zum Wahltag noch um jede Stimme kämpfen. Es gilt
noch, die vielen Unentschlossenen zu überzeugen. Nach dem 3. März
gilt es dann, Kärnten wieder nach vorne zu bringen", betonte Bucher,
der die Bürgerinnen und Bürger zum BZÖ-Wahlfinale am Samstag, 2. März
um 10.30 Uhr in Klagenfurt einlädt.

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