• 28.02.2013, 17:01:17
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JG-Zauner-Bichiou/-Kucharowits: Jugend in Europa darf nicht ihrem Schicksal überlassen werden

Junge Generation in der SPÖ fordert größere Unterstützung der Jugendlichen im Kampf gegen Arbeitslosigkeit und die stärkere Förderung von Austauschprogrammen

Utl.: Junge Generation in der SPÖ fordert größere Unterstützung der
Jugendlichen im Kampf gegen Arbeitslosigkeit und die stärkere
Förderung von Austauschprogrammen =

Wien (OTS/SK) - Die Leiterin des Arbeitskreises Europa in der Jungen
Generation in der SPÖ (JG), Daniela Zauner-Bichiou, unterstützt die
Forderung der Europaparlamentarierin Evelyn Regner, mehr Mittel zur
Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit in Europa zur Verfügung zu
stellen. "Die jungen Menschen in Europa sind unsere Zukunft, es wäre
unverantwortlich, sie ihrem Schicksal und der in allen Ländern
drohenden Jugendarbeitslosigkeit zu überlassen. Österreich hat im
Vergleich zu den übrigen EU-Staaten eine relativ geringe
Jugendarbeitslosigkeit, dennoch gilt unsere Solidarität den Staaten,
wo teilweise über 50 Prozent der jungen Menschen keiner Beschäftigung
nachgehen können", so Zauner-Bichiou. ****

Der Wille des EU-Parlaments, Jugendlichen, die ihren Job verlieren
oder aus dem Ausbildungssystem ausscheiden, innerhalb von vier
Monaten einen hochwertigen Arbeitsplatz oder eine Ausbildung
anzubieten, führe in die richtige Richtung. Dennoch sei es wichtig,
hier an der richtigen Stelle anzusetzen.

Es sei eine Errungenschaft, dass die Regierungschefs der EU-Länder,
allen voran auch Österreichs Bundeskanzler Werner Faymann, sechs
Milliarden Euro für eine Jugendgarantie investieren wollen. Die
Förderungen müssen jedoch ganz gezielt genehmigt werden und ein
intensives Zusammenspiel zwischen den Sozialpartnern, der Regierung
und der Europäischen Union muss gewährleistet sein. Betriebe, die
keine Lehrlinge ausbilden, müssen dazu motiviert werden, dies zu tun.
"Einerseits wird über einen Fachkräftemangel gesprochen, andererseits
gibt es in manchen Branchen nicht genügend Ausbildungsplätze",
erläutert Zauner-Bichiou.

Europäische Vorzeigeprojekte ausbauen

Zur stärkeren Identifikation müsse auch bei Jugendprojekten, wie etwa
dem Erasmus- oder dem Leonardo-da-Vinci-Programm, investiert werden.
"Jugendliche können sich intensiver mit Europa identifizieren, wenn
ihnen die Möglichkeit gegeben wird, es auch selbst zu erleben. Die
Studenten- und Lehrlingsaustauschprogramme sind hierfür eine ideale
Möglichkeit, Kulturen kennen zu lernen und Erfahrungen im
europäischen Ausland zu sammeln", sagt Katharina Kucharowits,
Bundesvorsitzende der Jungen Generation in der SPÖ. (Schluss)

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