• 27.02.2013, 13:32:31
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Schmidinger zur UG-Novelle: "Regierung hat großen Wurf verabsäumt"

Wien (OTS) - Wenn die Regierungsparteien heute im Nationalrat
erwartungsgemäß die wenig stimmige Neuregelung beim Uni-Zugang als
Erfolg verkaufen, so muss zugleich festgestellt werden, dass sie "die
Chance zu einem großen Wurf verabsäumt haben". Seitens der
Österreichischen Universitätenkonferenz (uniko) erneuert Präsident
Heinrich Schmidinger die Kritik, dass die mehrfach geäußerten
Bedenken zur vorgelegten Novelle des Universitätsgesetzes in der
Begutachtung kaum berücksichtigt wurden. "Dennoch arbeiten die
Rektorate derzeit an einer engen Abstimmung bei den
Registrierungsverfahren und Fristen." Die künftigen Rahmenbedingungen
würden, so Schmidinger, rechtzeitig im Interesse der Studierenden
veröffentlicht und gemeinsam mit dem Bundesministerium für
Wissenschaft und Forschung kommuniziert.

Eine Reihe von Universitäten ist auch nach dem heutigen Beschluss
der UG-Novelle im Nationalrat mit der Aussicht konfrontiert, ab
Herbst 2013 ein - gemessen an den tatsächlichen Kapazitäten -
Vielfaches an Studienfängerinnen und -anfängern aufnehmen zu müssen.
Der Gesetzgeber habe sich statt der angekündigten
"kapazitätsorientierten und studierendenbezogenen
Studienplatzfinanzierung" für Zulassungsverfahren entschieden, die
den bürokratischen Aufwand der Universitäten erhöhen, ohne eine
Entlastung in den überfüllten Studienrichtungen zu bewirken, stellt
Präsident Schmidinger mit Bedauern fest.

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