- 27.02.2013, 12:27:25
- /
- OTS0170 OTW0170
Moser zur Pendlerpauschale: Milliardenschweres Wahlzuckerl statt echter Reform
Grüne: Mehr Bürokratie und keine Korrektur der sozialen und ökologischen Schieflage
Utl.: Grüne: Mehr Bürokratie und keine Korrektur der sozialen und
ökologischen Schieflage =
Wien (OTS) - "Fekter verschwendet bei der Pendlerpauschale hunderte
Millionen. Denn weiterhin wird der größte Teil des Pendlerkuchens an
gut- und bestverdienende AutopendlerInnen fließen. Sie können weit
mehr als NiedrigverdienerInnen steuerlich geltend machen", kritisiert
die Verkehrssprecherin der Grünen, Gabriela Moser, die heutige
Gesetzesänderung: "Insgesamt bedeutet die neue Pendlerpauschale vor
allem mehr Bürokratie und keine Korrektur der sozialen und
ökologischen Schieflage."
Noch immer können AutopendlerInnen bei gleicher Distanz weit mehr
steuerlich geltend machen als Öffi-PendlerInnen. Noch immer wird das
Pendeln mit dem Auto bereits ab zwei Kilometern steuerlich gefördert,
das Pendeln mit öffentlichen Verkehrsmitteln hingegen erst ab 20
Kilometern. Diese Ungerechtigkeit wurde durch den PendlerInnen-Euro
sogar noch aufgestockt. Dadurch wird auch die Zersiedelung in
Österreich noch mehr verstärkt.
"Das neue Modell ist obendrein extrem kompliziert, der
Verwaltungsaufwand dementsprechend hoch", gibt Moser zu bedenken.
Insgesamt beinhaltet die Reform nur wenige kleine Verbesserungen. Wie
von den Grünen gefordert, wurde etwa die bisherige Doppelförderung
für Firmenwageninhaber abgeschafft.
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FMB






