• 27.02.2013, 12:12:24
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Etikettenschwindel Pferdefleisch!

Wien (OTS) - Der Vorsitzende der Bundesvertretung 09 in der GÖD
Gesundheits- und Sozialberufe Johann Hable stellt fest:

PatientInnen die in unseren Krankenhäusern versorgt werden haben
keine Möglichkeit ihre Lebensmittel und deren Herkunft zu prüfen. Sie
müssen sich auf das verlassen können, was die Spitalsküchen anbieten.
Oftmals hat sich durch die Personalreduktion in unseren
Krankenhausküchen die Verwendung von Halbfertig- bzw. Fertigprodukten
durchgesetzt.

Der Vorsitzende der Bundesvertretung 09 in der GÖD Johann Hable
fordert daher die Krankenhausrechtsträger auf, mehr Küchenpersonal
einzustellen, um den Weg des frischen Kochens wieder mehr Bedeutung
zu geben.

Hable: Weg mit den Halb- und Fertigprodukten in der
Krankenhausküche. Der Patient und das Personal müssen sich auf eine
gesunde Verpflegung bzw. Diät verlassen können.

Vorsitzender Johann Hable fordert die Rücknahme der Ökonomisierung
der Lebensmittel durch internationale Konzerne und tritt für
qualitätsgesicherte Produkte ein.

Der Hauptgrund für die gegenwärtige Situation am Fleischmarkt ist
die Konkurrenzierung der Produkte durch Preiskämpfe. Seit
Lebensmittel über den Globus versendet werden um schließlich wieder
dem heimischen Markt billiger zur Verfügung zu stehen besteht eine
erhebliche Unsicherheit über den Inhalt der Produkte.

Wie genau die Bezeichnung des Inhalts auch sein mag, der Konsument
kann sich kein Bild machen und auch nicht sicher sein ob das was
draufsteht auch drinnen ist, er will das auch gar nicht, denn ihm
fehlt in der Regel die Zeit dafür. Was er jedoch will ist, dass die
Behörde sicherstellt, dass er nicht betrogen wird und dass die
Lebensmittel keinen Schaden herbeiführen.

Die Skandale der letzten Jahre lassen ihn jedoch daran zweifeln,
insbesondere da die Auszeichnungspflichten in den letzten Jahren
gelockert statt verschärft wurden, auch ein Ursprungsnachweis in
welcher Form auch immer wird da wenig helfen. Fraglich ist ob
verpflichtende standardisierte Rezepturen, wie früher in den
Lebensmittelgerichten im Privatisierten Lebensmittelmarkt möglich
sind.

Die Bundesvertretung 09 Gesundheits-und Sozialberufe fordert die
Bundesregierung auf, unverzüglich mit der EU Gespräche über die
Sicherstellung qualitätsgesicherter Fleischprodukte aufzunehmen und
kontrollierbare standardisierte Rezepturen für Fleischprodukte
vorzusehen.

Auch in diesem Bereich gilt es den Raubtierkapitalismus
einzubremsen um den Menschen wieder Sicherheit zu verschaffen über
das was sie essen.

Hable stellt fest: Es hat sich wieder mal das Sprichwort
bewahrheitet "Vertrauen ist gut Kontrolle ist besser." Wir wollen
gesund essen!

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NOB

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