• 27.02.2013, 11:39:07
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ÖAAB-Tamandl: Ein guter Tag für Pendlerinnen und Pendler

Umsetzung langjähriger ÖAAB-Forderungen bringt 150 Mio. Euro zusätzlich für Pendler

Utl.: Utl: Umsetzung langjähriger ÖAAB-Forderungen bringt 150 Mio.
Euro zusätzlich für Pendler =

Wien (OTS) - "Wir haben die Pendlerinnen und Pendler nie im Stich
gelassen", zeigt sich Gabriele Tamandl, ÖAAB-FCG Fraktionsvorsitzende
der Wiener Arbeiterkammer erfreut. "Der ÖAAB hat sich mit seinen
Forderungen durchgesetzt, und sorgt mit dem kilometergenauen
Pendlereuro und einer Erhöhung der Mittel für Pendlerinnen und
Pendler um 150 Millionen Euro auf 530 Millionen Euro für eine
spürbare Entlastung der Betroffenen. Die heute beschlossenen
Maßnahmen bringen neben dem Pendlereuro, auch den doppelten
Pendlerzuschlag, mehr Fairness für Teilzeitkräfte und Wochenpendler
und die Möglichkeit für alle Betriebe ihren Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern ein Jobticket zur Verfügung zu stellen" so Tamandl.

Die Maßnahmen im Detail:

Pendlereuro kilometergenau

Künftig gibt es zusätzlich zur Pendlerpauschale einen Pendlereuro,
das heißt 1 Euro pro Kilometer Arbeitsweg im Jahr (jeweils für den
Hin- und Retourweg von der Wohn- zur Arbeitsstätte) als Absetzbetrag
also direkt und zwar unabhängig vom Einkommen sowohl für Bezieher der
kleinen und großen Pendlerpauschale.

Doppelter Pendlerzuschlag

Alle Lehrlinge und Teilzeitkräfte, die pendeln müssen und die mit
ihrem geringen Verdienst keine Lohnsteuer zahlen, erhalten ab 2013
bis zu 290 Euro Pendlerzuschlag. Das ist eine Verdoppelung der
bisherigen Regelung.

Mehr Fairness für Teilzeitkräfte und Wochenpendler

Sie haben künftig aliquote Ansprüche. Bisher musste man mindestens 11
Mal pro Monat zu seinem Arbeitsplatz pendeln, um eine
Pendlerpauschale zu erhalten. Künftig gibt es bereits für einen
Pendeltag pro Woche ein Drittel, für zwei Arbeitstage pro Woche zwei
Drittel und ab 11 Arbeitstagen pro Monat die volle Pauschale. Davon
profitieren v.a. viele berufstätige Mütter, die bisher gar keine
Ansprüche hatten.

Allerdings bleibt für die Wochenpendler trotz allem noch ein bitterer
Beigeschmack, weil durch den chaotischen Parkpickerlwahn der
Rot/Grünen Stadtregierung die Wochenpendler, zu keinem Parkpickerl
kommen, nicht einmal mit Zweitwohnsitz.

Jobticket Möglichkeit für alle

2013 können Betriebe all ihren Mitarbeitern (nicht nur wie bisher
Bezieher/innen der Pendlerpauschale) freiwillig ein Jobticket gratis
zur Verfügung stellen. Diese Netzkarte (egal für welche Strecke) ist
steuer- und sozialversicherungsfrei.

"Unser Anliegen als ÖAAB war es, vor allem die Teilzeitkräfte mit
dieser Reform zu entlasten, und das haben wir gemeinsam mit den
Kollegen aus Niederösterreich, Oberösterreich, dem Burgendland und
der Unterstützung unserer Bundesobfrau Johanna Mikl-Leitner
geschafft", freut sich Tamandl. "Besonders für jene 160.000
Kleinverdiener - speziell Lehrlinge und Teilzeitkräfte - die keine
Lohnsteuer bezahlen, wird die Verdoppelung des Pendlerzuschlags eine
spürbare Entlastung bringen, genauso wie der Pendlereuro als
pauschaler Teuerungsausgleich", so Tamandl weiter.

"Gerade das Jobticket ist für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die
in Wien wohnen und arbeiten, ein Meilenstein. Bisher gab es für diese
Gruppe keine Pendlerpauschale. Auf den Kosten blieben die
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sitzen. Doch nun gibt es auch hier
eine Erleichterung. Zusätzlich wird ein tatsächlicher, positiver
Anreiz für den Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel geschaffen, im
Unterschied zu Rot/Grünen Zwangsbeglückungsmaßnahmen", so Tamandl
abschließend.

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