ÖAAB-Tamandl: Ein guter Tag für Pendlerinnen und Pendler

Umsetzung langjähriger ÖAAB-Forderungen bringt 150 Mio. Euro zusätzlich für Pendler Umsetzung langjähriger ÖAAB-Forderungen bringt 150 Mio. Euro zusätzlich für Pendler

Wien (OTS) - "Wir haben die Pendlerinnen und Pendler nie im Stich gelassen", zeigt sich Gabriele Tamandl, ÖAAB-FCG Fraktionsvorsitzende der Wiener Arbeiterkammer erfreut. "Der ÖAAB hat sich mit seinen Forderungen durchgesetzt, und sorgt mit dem kilometergenauen Pendlereuro und einer Erhöhung der Mittel für Pendlerinnen und Pendler um 150 Millionen Euro auf 530 Millionen Euro für eine spürbare Entlastung der Betroffenen. Die heute beschlossenen Maßnahmen bringen neben dem Pendlereuro, auch den doppelten Pendlerzuschlag, mehr Fairness für Teilzeitkräfte und Wochenpendler und die Möglichkeit für alle Betriebe ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein Jobticket zur Verfügung zu stellen" so Tamandl.

Die Maßnahmen im Detail:

Pendlereuro kilometergenau

Künftig gibt es zusätzlich zur Pendlerpauschale einen Pendlereuro, das heißt 1 Euro pro Kilometer Arbeitsweg im Jahr (jeweils für den Hin- und Retourweg von der Wohn- zur Arbeitsstätte) als Absetzbetrag also direkt und zwar unabhängig vom Einkommen sowohl für Bezieher der kleinen und großen Pendlerpauschale.

Doppelter Pendlerzuschlag

Alle Lehrlinge und Teilzeitkräfte, die pendeln müssen und die mit ihrem geringen Verdienst keine Lohnsteuer zahlen, erhalten ab 2013 bis zu 290 Euro Pendlerzuschlag. Das ist eine Verdoppelung der bisherigen Regelung.

Mehr Fairness für Teilzeitkräfte und Wochenpendler

Sie haben künftig aliquote Ansprüche. Bisher musste man mindestens 11 Mal pro Monat zu seinem Arbeitsplatz pendeln, um eine Pendlerpauschale zu erhalten. Künftig gibt es bereits für einen Pendeltag pro Woche ein Drittel, für zwei Arbeitstage pro Woche zwei Drittel und ab 11 Arbeitstagen pro Monat die volle Pauschale. Davon profitieren v.a. viele berufstätige Mütter, die bisher gar keine Ansprüche hatten.

Allerdings bleibt für die Wochenpendler trotz allem noch ein bitterer Beigeschmack, weil durch den chaotischen Parkpickerlwahn der Rot/Grünen Stadtregierung die Wochenpendler, zu keinem Parkpickerl kommen, nicht einmal mit Zweitwohnsitz.

Jobticket Möglichkeit für alle

2013 können Betriebe all ihren Mitarbeitern (nicht nur wie bisher Bezieher/innen der Pendlerpauschale) freiwillig ein Jobticket gratis zur Verfügung stellen. Diese Netzkarte (egal für welche Strecke) ist steuer- und sozialversicherungsfrei.

"Unser Anliegen als ÖAAB war es, vor allem die Teilzeitkräfte mit dieser Reform zu entlasten, und das haben wir gemeinsam mit den Kollegen aus Niederösterreich, Oberösterreich, dem Burgendland und der Unterstützung unserer Bundesobfrau Johanna Mikl-Leitner geschafft", freut sich Tamandl. "Besonders für jene 160.000 Kleinverdiener - speziell Lehrlinge und Teilzeitkräfte - die keine Lohnsteuer bezahlen, wird die Verdoppelung des Pendlerzuschlags eine spürbare Entlastung bringen, genauso wie der Pendlereuro als pauschaler Teuerungsausgleich", so Tamandl weiter.

"Gerade das Jobticket ist für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die in Wien wohnen und arbeiten, ein Meilenstein. Bisher gab es für diese Gruppe keine Pendlerpauschale. Auf den Kosten blieben die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sitzen. Doch nun gibt es auch hier eine Erleichterung. Zusätzlich wird ein tatsächlicher, positiver Anreiz für den Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel geschaffen, im Unterschied zu Rot/Grünen Zwangsbeglückungsmaßnahmen", so Tamandl abschließend.

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