- 27.02.2013, 10:10:57
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BZÖ-Bucher: "Fleischskandal: Es ist uns nicht "Wurst", was wir essen!"
BZÖ-Chef kritisiert Versagen von SPÖ-Kaiser und fordert lückenlose Kontrollen, Neubelebung von "Made in Österreich" und Haftstrafen für Lebensmittelbetrüger
Utl.: BZÖ-Chef kritisiert Versagen von SPÖ-Kaiser und fordert
lückenlose Kontrollen, Neubelebung von "Made in Österreich"
und Haftstrafen für Lebensmittelbetrüger =
Wien (OTS) - "Viele Konsumenten sind verunsichert, was sie in den
Lebensmittelmärkten angeboten bekommen. Die Kontrollinstanzen haben
versagt. Nach BSE und anderen Lebensmittelskandalen hat man es bis
heute nicht geschafft, Lebensmittelsicherheit zu garantieren und
nachvollziehbar zu machen, was sich in unseren Lebensmitteln
tatsächlich verbirgt und woher sie kommen. Das ist ein Armutszeugnis
für die rot-schwarze Bundesregierung", kritisierte heute BZÖ-Chef
Klubobmann Josef Bucher im Rahmen der Aktuellen Stunde des BZÖ zum
Thema "Fleischskandal: Es ist uns nicht "Wurst", was wir essen!".
Bucher wies darauf hin, dass der vom Pferdefleischskandal betroffene
Fleischer in Kärnten selbst zugestanden habe, dass er seit Jahren
Pferdefleisch verarbeitet. "Eine anonyme Anzeige und nicht das
Kontrollsystem haben diese Missstände aufgedeckt. Es gibt daher ein
Versagen den Politik und der Kontrollinstanzen. Verantwortlich für
diesen Skandalsind auf Bundesebene SPÖ-Gesundheitsminister Stöger, in
Kärnten der für die Lebensmittelsicherheit und die Kontrolle
zuständige Kärntner SPÖ-Landesrat Peter Kaiser", so der
BZÖ-Bündnisobmann.
Bucher forderte als Konsequenz aus diesen Fehlentwicklungen die
Neubelebung von "Made in Austria" mit künftig 100 Prozent Österreich
drinnen. "Es gibt derzeit eine Flut an Gütesiegeln, insgesamt sind es
91. Die Konsumenten haben den Überblick verloren und kein Vertrauen
mehr. Das AMA-Gütesiegel ist nur ein verlängerter Arm der ÖVP, bei
diesen Produkten können bis zu einem Drittel der Inhaltsstoffe aus
dem Ausland kommen. Wir brauchen daher mit "Made in Austria" ein
allgemein gültiges Gütesiegel für Produkte, bei denen 100 Prozent
Österreich drinnen ist. Dies wäre ein Turbo für österreichische
Produkte", betonte der BZÖ-Chef, der den Importwahnsinn seit dem
EU-Beitritt Österreichs kritisierte.
Weiters sei die rot-schwarze Bundesregierung aufgefordert, endlich
die Kompetenzzustände bei der Lebensmittelsicherheit klar zuzuordnen
sowie die Strafen für die Lebensmittelbetrüger drastisch zu erhöhen.
"Derzeit sind die Geldstrafrahmen viel zu niedrig. Wir brauchen auch
Haftstrafen für jene, die Konsumenten betrügen", sagte Bucher.
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