- 26.02.2013, 16:37:15
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Leitner: Der Standort Schrems ist enorm wichtig für das Waldviertel!
Betriebsbesuch bei Österreichs führendem Fertighaus-Hersteller, der Firma Elk in Schrems
Utl.: Betriebsbesuch bei Österreichs führendem
Fertighaus-Hersteller, der Firma Elk in Schrems =
St. Pölten, (OTS/SPI) - Beeindruckt war
Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Sepp Leitner von den Dimensionen
sowie der Qualität der in Schrems produzierten Elk-Fertighäuser. Am
gestrigen Montag, den 25. Februar, besuchte Niederösterreichs
Landesvize den Waldviertler Leitbetrieb mit rund 700 am Standort
beschäftigten MitarbeiterInnen - das sind 100 mehr als im Jahr zuvor.
Die Wirtschaftsbeziehungen können sich, national wie auch
international, wirklich sehen lassen. Jüngst wurde sogar für die
Universität Oxford in England ein Studentenheim mit 200 Wohnungen
produziert und errichtet! Mit dabei beim Betriebsbesuch auch der
Gmünder Landtagsmandatar Konrad Antoni.
Elk-Finanzvorstand Gerhard Schuller blickt prinzipiell optimistisch
in die Zukunft: "Auch wenn der heimische Markt stagniert, so boomt
derzeit vor allem Deutschland. Da gibt es jede Menge Nachholbedarf!"
Auch den Hotel- und Motelsektor haben er und die weiteren
Elk-Kapitäne im Visier. Gerne würde Österreichs führender
Fertighaushersteller auch eine Tageskinderstätte in Schrems errichten
sowie im Sektor seniorengerechtes Wohnen tätig werden. Elk-Vorstand
Ing. Walter Fischl: "Wir hätten die Konzepte am Tisch, es fehlt aber
an der Realisierung, an Partnern."
Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Sepp Leitner hörte dies mit Freude
und versprach Unterstützung: "Denn einen alten Baum verpflanzt man
nicht. Die Seniorinnen und Senioren müssen die Möglichkeit bekommen,
in ihrer Gemeinde in Würde zu altern! Man darf niemanden entwurzeln.
Dafür braucht es aber auch einen intensiven Dienstleistungsmix.
Zwischen Hauskrankenpflege und Langzeitpflege im Pflegeheim fehlt
aber hier (noch) die nötige Förderstruktur."
Leitner betonte, dass ihm an der Absicherung des Standortes Schrems
enorm viel liege. Daher möchte er dazu beitragen, dass öffentliche
Ausschreibungen auch auf die Fertighausbranche ausgerichtet werden.
Was Fischl unterstreicht: "Bauzeit, Nachhaltigkeit, modernste
Energiekonzepte sowie die CO2-Bilanz, und damit die Schonung der
Umwelt, sprechen fürs Fertighaus - egal ob Einfamilienhaus,
Reihenhäuser oder Großprojekte wie Hotels."
Produktionsleiter Ing. Markus Schandl deponierte bei Dr. Sepp Leitner
noch weitere wichtige Ansatzpunkte für die Region: Man leide unter
einem Facharbeitermangel, es fehle eine HTL im Waldviertel, die
Verkehrssituation sei unbefriedigend, zumindest eine Schnellstraße
müsse her. Wasser auf den Mühlen Leitners der versprach, sich für die
Bedürfnisse und Sorgen der Grenzregion weiter einzusetzen: "Die SPNÖ
ist bekannt dafür, dass sie sich seit vielen Jahren für einen
HTL-Standort Waldviertel einsetzt. Wir wollen hier keine
Alibiaktionen oder dislozierte Klassen, sondern einen vollwertigen
Standort, wobei es für mich ganz besonders wichtig ist, dass die
Wirtschaft der Region eingebunden wird. Was kann es besseres für das
Waldviertel geben als eine HTL für Holzwirtschaft, Holztechnik und
Holzverarbeitung. Auch was eine Schnellstraße betrifft gibt es ein
klares Bekenntnis zu einer hochrangigen Straßenverbindung."
(Schluss) fa
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