• 26.02.2013, 12:40:46
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ÖH: Direktauszahlung der Familienbeihilfe ist Minimalreform

langjährige Forderung der ÖH wurde nur zu einem kleinen Teil erfüllt

Utl.: langjährige Forderung der ÖH wurde nur zu einem kleinen Teil
erfüllt =

Wien (OTS) - Die Österreichische HochschülerInnenschaft begrüßt zwar
die heute im MinisterInnenrat beschlossene Direktauszahlung der
Familienbeihilfe, in den allgemeinen Jubelchor kann sie jedoch nicht
einstimmen. "Auch wenn die heute im MinisterInnenrat beschlossene
Gesetzesvorlage ein paar Erleichterungen für Studierende mit sich
bringt, ist die langjährige Forderung der ÖH damit nur zu einem
kleinen Teil erfüllt worden", so Angelika Gruber vom Vorsitzteam der
ÖH.

Die einzigen Neuerungen sind, dass Studierende jetzt nicht mehr
nachweisen müssen, dass sie sich zum Großteil selbst erhalten und die
Aufteilung der Geschwisterstaffel. Aber: "Studierende brauchen für
die Beantragung der Direktauszahlung immer noch die Unterschrift
ihrer Eltern", erklärt Gruber. "Gerade für diejenigen, die bisher nur
über den Rechtsweg an die ihnen zustehende finanzielle Unterstützung
gekommen sind, bleibt auch nach dieser Minimalreform kein anderer
Weg."

"Wir sind jetzt zwar einen kleinen Schritt weiter, aber noch lange
nicht am Ziel", so Gruber. "Wir werden uns jedenfalls weiter für eine
echte Direktauszahlung der Familienbeihilfe einsetzen."

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