- 23.02.2013, 09:36:59
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FP-Huber: ÖVP wirft ihre christlich-sozialen Werte über Bord!
Schwarzer Stimmenfang bei Moslems und türkischer Community um Pröll-Absolute zu retten
Utl.: Schwarzer Stimmenfang bei Moslems und türkischer Community um
Pröll-Absolute zu retten =
St. Pölten (OTS) - "Die Pröll-ÖVP wirft ihre christlich-sozialen
Werte über Bord, damit der Verlust der Absoluten irgendwie noch
verhindert werden kann", kommentiert der freiheitliche
Landesgeschäftsführer LAbg. Ing. Martin Huber die Anbiederung der ÖVP
an moslemische Wählergruppen. Gemäß dem Vorbild des roten Pendants
Wien wurde ein türkischstämmiger Moslem auf die schwarze Landesliste
gesetzt. Die ÖVP gehe dabei mit Flugzetteln, die in türkischer
Sprache verfasst sind, auf Stimmenfang. "Deutsch vor Schule" spiele
für die ÖVP offensichtlich keine Rolle, wenn sie sich bei
Wählergruppen mit Migrationshintergrund anbiedere.
Der ÖVP-Kandidat Selfet Yilmaz sei zudem ein Vertreter der ATIB, der
türkisch-islamischen Union für kulturelle und soziale Zusammenarbeit
in Österreich. Die 1990 gegründete Organisation ist mit mehr als
80.000 Mitgliedern und über 60 Gebetsstätten (davon drei mit
Minarett) der größte Verband von Muslimen hierzulande. Ihr Ziel ist
die Verbreitung des Korans sowie die Aufrechterhaltung islamischer
und türkischer Werte bei den türkischen Emigranten im Westen. In Wien
gibt es mittlerweile zwei Bürgerinitiativen, welche sich seit Jahren
gegen zwei ATIB-Bauten massiv zur Wehr setzen. "Wenn Yilmaz betont,
dass er einen guten Draht zu Pröll habe und daher Dinge beschleunigen
und durchsetzen könne, kann das nur als gefährliche Drohung
verstanden werden", warnt Huber. Sollen in Niederösterreich künftig
weitere islamische Gebetshäuser errichtet werden? Immerhin war es
Yilmaz, der federführend als Projektleiter beim Moschee-Bau der ATIB
in Bad Vöslau wirkte. "Die FPÖ und viele Bürger hatten sich im
Vorfeld vehement dagegen ausgesprochen, nach der Landtagswahl wurden
die Bedenken der Anwohner ignoriert und trotzdem gebaut", erinnert
Huber.
"Die ÖVP will Zustände wie in Wien haben und die Bildung von
muslimischen Gegengesellschaften fördern. Die FPÖ steht für Mut zur
Heimat und ist für die Niederösterreicher die einzig wählbare
Alternative zur Pröll-ÖVP", betonte der freiheitliche
Landesgeschäftsführer abschließend.
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