- 22.02.2013, 15:03:41
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"safety first" - Österreichischer Aktionsplan wird umgesetzt
Kommende Woche Symposium auf Initiative Österreichs in Brüssel
Utl.: Kommende Woche Symposium auf Initiative Österreichs in Brüssel =
Wien (OTS) - "Es muss in Europa auf Basis von wissenschaftlichen
Erkenntnissen über die Sinnhaftigkeit von Kernenergie diskutiert
werden", betont Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz
Töchterle im Vorfeld des Symposiums "Benefits and Limitations of
Nuclear Fission Research for a Low Carbon Economy". Das Symposium ist
Teil der Umsetzung des von der österreichischen Bundesregierung im
März 2011 beschlossenen Aktionsplans, wurde auf Betreiben von
Minister Töchterle 2011 im Rat beschlossen und findet kommenden
Dienstag und Mittwoch in Brüssel statt. Es soll eine sachliche
Diskussion über die Relevanz der Forschung im Nuklearbereich in
Hinblick auf das derzeit in Verhandlung befindliche
Euratom-Forschungsprogramm und seine Verknüpfung mit anderen
EU-Politiken geführt werden. Dazu wird auch Univ. Prof. Dr. Wolfgang
Liebert, Leiter des Instituts für Sicherheits- und
Risikowissenschaften der Universität für Bodenkultur, einen Beitrag
leisten. Er wird insbesondere die im Vorfeld notwendige Überprüfung
von EU-finanzierter aktueller Spalttechnologieforschung auf deren
Sinnhaftigkeit sowie die Notwendigkeit der vorausschauenden
Technikfolgenforschung betonen.
Bei den Verhandlungen zum Euratom-Forschungsprogramm (2012 - 2013)
konnte Österreich eine Neuorientierung unter anderem auf
Sicherheitsfragen erreichen. Das Euratom-Forschungsprogramm im
Bereich Kernspaltung muss auf Sicherheit ausgerichtet sein und
bleiben, so Töchterle. Der im März 2011 beschlossene Aktionsplan der
Bundesregierung dient weiterhin als Basis für die Verhandlungen zum
Euratom-Forschungsprogramm 2014 - 2018. Er umfasst die
Neuorientierung der europäischen Nuklearforschung, die Stärkung der
Sicherheitsforschung und die Umschichtung von Budgetmitteln des
Forschungsprogramms in die Bereiche Strahlenschutz, medizinische
Anwendungen, Risikoforschung und Aktivitäten, die mit dem
Nichtweiterverbreitungsvertrag verbunden sind.
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