- 22.02.2013, 12:35:32
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LRin Scheele und JG-Scheiblauer: Gemeinsam für die beste Kinderbetreuung in NÖ
Junge Generation Niederösterreich unterstützt "Weil unsere Kleinen das Größte sind"
Utl.: Junge Generation Niederösterreich unterstützt "Weil unsere
Kleinen das Größte sind" =
St. Pölten (OTS) - Unter dem Motto "Weil unsere Kleinen das Größte
sind" präsentiert Soziallandesrätin Mag.a Karin Scheele derzeit ihre
Forderungen für die beste Kinderbetreuung in Niederösterreich. In
einer gemeinsamen Pressekonferenz unterstützt auch die Junge
Generation Niederösterreich, allen voran der geschäftsführende
Landesvorsitzende Albert Scheiblauer, die Forderungen nach landesweit
5.000 zusätzlichen Kleinkinder-Betreuungsplätzen, flexibleren
Öffnungszeiten und weniger Schließtagen.
Landesrätin Karin Scheele erklärt ihre Beweggründe: "Wir wollen
Wahlfreiheit für die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher.
Eltern sollen selbst, nach ihren Bedürfnissen, entscheiden können,
welche Betreuungsform für ihr Kind die richtige ist. Dafür brauchen
wir ein entsprechendes Angebot. Denn landesweit fehlen über 5.000
Betreuungsplätze für unsere Kleinsten. Darüber hinaus, so Scheele,
sperrt fast die Hälfte aller niederösterreichischen Kindergärten
schon vor 15:30 Uhr zu und beinahe 80 Prozent haben fünf Wochen oder
mehr im Jahr geschlossen. Für sie ist das nicht mehr zeitgemäß, sie
fordert: "Öffnungszeiten und Anzahl der geschlossenen Tage müssen
sich an den Bedürfnissen der Menschen orientieren."
Ziel ist die beste Kinderbetreuung für alle Kinder, egal ob ihre
Familien in der Stadt oder in einer Ortschaft am Land wohnen. Doch
die regionalen Unterschiede sind groß. Besonders in ländlichen
Regionen haben viele Eltern Schwierigkeiten, weiß der
Landesvorsitzende der Jungen Generation, Albert Scheiblauer: "Die
Junge Generation, als Jungfamilienvertretung in der SPÖ NÖ, blickt
verwundert in Regionen in denen bei Kindergärten fast 10 geschlossene
Wochen im Jahr keine Seltenheit sind. Die ÖVP bezeichnet unser
Bundesland gerne als Kinderland Niederösterreich. Die Realität ist
eine ganz andere!" Die Junge Generation fordert daher eine
Ausrichtung der Kindergärten an den realen Ladenöffnungszeiten.
Scheiblauer weiter: "Denn wie soll das eine junge Familie, deren
Eltern meist auch noch im Arbeitsleben stehen, organisieren? Da kommt
man mit etwas Glück gerade einmal mit getrennten Urlauben und noch
etwas Zeitausgleich durch."
Für Scheiblauer dokumentiert die Kampagne von Landesrätin Scheele die
Versäumnisse der Ära Pröll und den antiquierten Zugang einer "Frauen
an den Herd"-Politik der VP. Er fordert alle politischen Parteien auf
an einem Strang zu ziehen und rasch Verbesserungen für
niederösterreichs Jungfamilien umzusetzen: "Nur mit flächendeckender
Kinderbetreuung und flexiblen Öffnungszeiten kann eine wirkliche
Vereinbarkeit von Familie und Beruf gewährleistet werden. Das Fehlen
geeigneter Kinderbetreuungsplätze benachteiligt vor allem
Jungfamilien und besonders Frauen, bedeutet Teilzeitarbeit,
schlechtere Aufstiegschancen, weniger Verdienstmöglichkeiten und eine
immer eklatantere Einkommensschere. Kinderkrippen sind die ersten
Bildungseinrichtungen und immens wichtig für die späteren Chancen
unserer Kinder."
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