• 21.02.2013, 10:51:06
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Wöginger: ÖAAB für Reform der Zumutbarkeitsbestimmungen bei Pendlerpauschale

Wir begrüßen die Beschlussfassung der neuen Pendlerförderung durch den Finanzausschuss, fordern aber eine einfachere und gerechtere Regelung bei den Zumutbarkeitsbestimmungen

Utl.: Wir begrüßen die Beschlussfassung der neuen Pendlerförderung
durch den Finanzausschuss, fordern aber eine einfachere und
gerechtere Regelung bei den Zumutbarkeitsbestimmungen =

Wien (OTS) - "Ob jemand die große oder die kleine Pendlerpauschale
erhält, ist derzeit in den Zumutbarkeitsbestimmungen für die
Benützung öffentlicher Verkehrsmitteln geregelt. Diese sind
kompliziert, unübersichtlich und nur mit großem Aufwand zu verwalten.
Im Rahmen der Verhandlungen zur neuen Pendlerförderung, setzen wir
uns dafür ein, dass diese Bestimmungen reformiert werden", so
ÖAAB-Generalsekretär Abg.z.NR August Wöginger.****

"Die Zumutbarkeitsbestimmungen werden von vielen Pendlerinnen und
Pendlern als ungerecht empfunden und die Überprüfung ist kompliziert
und langwierig. Verpflichtungen von berufstätigen Eltern, die ihre
Kinder in den Kindergarten oder Schule bringen bzw. abholen, werden
bei der Zumutbarkeit nicht berücksichtigt. Als Folge gibt es oft
Streitigkeiten oder Benachteiligungen in der Förderhöhe", erklärt
Wöginger.

"Die Reform der derzeitigen Zumutbarkeitsbestimmungen ist eine
langjährige ÖAAB-Forderung. Wir wollen, dass die Pendlerinnen und
Pendler auf einfachem Weg herausfinden können, ob ihnen der
Arbeitsweg mit öffentlichen Verkehrsmitteln zumutbar ist und welche
Pendlerförderung ihnen zusteht. Wir begrüßen daher, dass das
Finanzministerium gerade an der Entwicklung eines elektronischen
Pendlerrechners arbeitet, der wie ein Routenplaner funktionieren
soll. Damit sollen die Wegstrecke in Kilometern zwischen Wohnort und
Arbeitsstätte, sowie die zur Verfügung stehenden öffentlichen
Verkehrsmittel ausgewiesen werden. Dieser Pendlerrechner wäre ein
wichtiger Fortschritt. Damit könnte jede und jeder sofort
feststellen, ob für sie eine Benützung der öffentlichen
Verkehrsmittel zumutbar ist und welche Pendlerpauschale anfällt", so
der ÖAAB-Generalsekretär abschließend.

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