• 20.02.2013, 11:26:21
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ÖAAB Wöginger: SPÖ-Steuertraum endgültig geplatzt

IHS-Studie bestätigt: Vermögenssteuern belasten den Mittelstand

Utl.: IHS-Studie bestätigt: Vermögenssteuern belasten den
Mittelstand =

Wien (OTS) - "Wir stehen voll hinter Michael Spindelegger: Es darf
keine neuen Steuern und Belastungen für den Mittelstand geben, denn
schon jetzt zahlen zehn Prozent der Steuerzahler 60 Prozent der
Lohnsteuer. Wir stehen für eine Senkung des Eingangssteuersatzes und
für eine Senkung der Lohnnebenkosten im Rahmen einer Steuerreform.
Die IHS-Studie zeigt klar auf, dass Vermögenssteuern auch den
Arbeitnehmern schaden: Sie bewirkt niedrigere Löhne, man kann sich
kein Eigentum schaffen und sich nichts mehr ersparen. Damit treffen
sie vor allem den hart arbeitenden Mittelstand", so
ÖAAB-Generalsekretär Abg.z.NR August Wöginger.

"Steuern zu erhöhen, senkt die Konkurrenzfähigkeit unserer
Wirtschaft. Um das auszugleichen müssten Menschen entlassen,
Arbeitszeiten ausgeweitet oder Löhne gesenkt werden. Das wollen wir
nicht. Die SPÖ-Steuerphantasien disqualifizieren sich von selbst,
denn im Endeffekt richten sie sich gegen die arbeitenden Menschen.
Mit uns wird es keine zusätzlichen Belastungen für die
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer geben", erklärt Wöginger.

"Von der SPÖ kommen seit Jahrzehnten nur konzeptlose Steuerideen, mit
denen sie die Bevölkerung abkassieren will. Das lässt erahnen wohin
es führt, wenn man Sozialisten alleine wirtschaften lässt: direkt ins
Schuldenparadies und in die Steuerhölle", betont der
ÖAAB-Generalsekretär.

Frankreich zeigt vor, wie es nicht geht - Solidaritätsbeitrag
ist bessere Lösung

Die Einführung neuer Steuern hat in Frankreich dazu geführt, dass
viele Unternehmen abwandern, Arbeitsplätze verloren gehen und die
Arbeitslosen bleiben. Mit dem im Vorjahr umgesetzten
Solidaritätsbeitrag und Vermögenszuwachssteuer hat Österreich
wesentlich bessere Instrumente entwickelt, wodurch Vermögende einen
höheren Beitrag leisten. Der Solidaritätsbeitrag kostet zum Beispiel
dem Bundespräsidenten rund 3.000 Euro pro Jahr.

"Im internationalen Vergleich haben bis auf Frankreich alle Länder in
der EU die Vermögenssteuer abgeschafft. Wir brauchen nicht mehr,
sondern weniger Steuern. Deshalb fordert auch der ÖAAB eine deutliche
Absenkung des Eingangssteuersatzes. Das ist Politik für den
Mittelstand", so Wöginger abschließend.

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