- 19.02.2013, 13:11:49
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Jakob Auer: Lebensmittelsicherheit braucht Lebensmittelstrategie zur bäuerlichen Einkommenssicherung!
ÖVP-Landwirtschaftssprecher verlangt nationalen Ausgleich bei Agrargeldern
Utl.: ÖVP-Landwirtschaftssprecher verlangt nationalen Ausgleich bei
Agrargeldern =
Wien (OTS/ÖVP-PK) - Wenn wir Lebensmittelsicherheit haben wollen,
dann brauchen wir dazu auch eine Lebensmittelstrategie, die den
Bauern ihr Einkommen sichert, pocht ÖVP-Landwirtschaftssprecher und
Bauernbund-Präsident Abg. Jakob Auer in seiner Plenarrede zu den
Ergebnissen des EU-Rates darauf, die fehlenden Finanzmittel beim
Agrarbudget national auszugleichen. In diesem Zusammenhang verwies
der ÖVP-Abgeordnete auch auf den einstimmigen Beschluss der
Landeshauptleute-Konferenz und der Agrarreferenten, dass die
finanziellen Mittel für die Ländliche Entwicklung gleich bleiben
müssen. Dennoch sprach Auer von einem Erfolg der Verhandlungen in
Brüssel, was die Ländliche Entwicklung betrifft, und bedankte sich
ausdrücklich bei Vizekanzler Spindelegger, Staatssekretär Lopatka,
Finanzministerin Fekter und Bundeskanzler Faymann für ihr Engagement.
Faktum ist für Jakob Auer, dass 1970 3,7 Milliarden Menschen auf der
Welt eine Ackerfläche von 3.800 Quadratmeter pro Kopf zur Verfügung
hatten. 2050 werden 9,1 Milliarden Menschen mit einer Ackerfläche von
1.800 Quadratmeter pro Kopf auskommen müssen. "Daher ist es wichtig,
die bäuerliche Erzeugung zu sichern und den Bauern die Chance zu
geben, ausreichend und hochwertige Lebensmittel auf den Markt zu
bringen", betonte Auer. Faktum ist auch, dass die österreichische
Bauernschaft viele wichtige Aufträge vor Ort in der Region vergibt.
Diese Aufträge sichern 530.000 Arbeitsplätze. "Landwirtschaft ist
auch Wirtschaft am Lande", gibt Auer zu bedenken.
Was die finanzielle Ausgestaltung durch EU-Mittel in der
Landwirtschaft betrifft, stellte Auer erneut klar, dass in der ersten
Säule 24 Millionen Euro und in der zweiten Säule zwölf Millionen Euro
- mit der Kofinanzierung somit 24 Millionen Euro - fehlen. Diese 48
Millionen Euro seien mit nationalen Budgetmittel auszugleichen, so
Auer.
(Schluss)
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