- 19.02.2013, 09:41:17
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Ministerrat - Mali: Grünes Licht für österreichisches Sanitätskontingent
Bundesheer stellt Notarzt, Chirurg und vier Notfallsanitäter - Darabos: "Medizinisches Rückgrat der Mission"
Utl.: Bundesheer stellt Notarzt, Chirurg und vier Notfallsanitäter -
Darabos: "Medizinisches Rückgrat der Mission" =
Wien (OTS/BMLVS) - Die Bundesregierung hat heute, Dienstag, die
Entsendung eines Sanitätskontingentes des Bundesheeres nach Mali
beschlossen. "Gemeinsam mit Deutschland, Ungarn und Bulgarien stellen
wir das medizinische Rückgrat der Mission. Dafür entsenden wir einen
Notarzt, einen Chirurgen und vier Notfallsanitäter in den
Einsatzraum", erklärte Verteidigungsminister Norbert Darabos nach dem
Ministerrat. Darüber hinaus wird Österreich mit zwei Stabsmitgliedern
im Missionshauptquartier vertreten sein. Die Beteiligung des
Österreichischen Bundesheeres ist vorerst bis Mitte 2014 geplant.
Ziel der EU-Ausbildungsmission in Mali (EUTM) ist es, am Aufbau und
der Schulung malischer Streit- und Sicherheitskräfte mitzuwirken. Sie
wird sich nicht an Kampfhandlungen beteiligen. Insgesamt werden zu
diesem Zweck rund 490 Soldatinnen und Soldaten über einen Zeitraum
von 15 Monaten im Einsatz sein.
Das Missionshauptquartier - der Einsatzort der österreichischen
Stabsoffiziere - wird in der malischen Hauptstadt Bamako stationiert
sein. Das Feldspital, in dem das Sanitätskontingent stationiert ist,
wird im 60 Kilometer weiter nordöstlich gelegenen Koulikoro
errichtet.
Für die Entsendung ist noch die Zustimmung des Hauptausschusses des
Nationalrates erforderlich.
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