- 18.02.2013, 14:18:08
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Pröll und Mikl-Leitner: Direktion für Sondereinheiten wird in Wiener Neustadt eingerichtet
Am Standort des Einsatzkommandos Cobra
Utl.: Am Standort des Einsatzkommandos Cobra =
St. Pölten (OTS/NLK) - Am Standort des Einsatzkommandos Cobra in
Wiener Neustadt wird eine neue Direktion für Sondereinheiten
eingerichtet. Das gaben Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und
Innenministerin Mag. Johanna Mikl-Leitner am heutigen Montag, 18.
Februar, im Zuge einer Pressekonferenz bekannt.
Seit dem Jahr 2003 sei eine Vielzahl von Sicherheitseinrichtungen
in Niederösterreich angesiedelt worden, informierte Landeshauptmann
Pröll zunächst. So führte er etwa die Übersiedlung der damaligen
Sicherheitsdirektion und des damaligen Landesgendarmeriekommandos von
Wien nach St. Pölten im Jahr 2003, die Übersiedlung des
Landeskriminalamtes von Wien nach St. Pölten im Jahr 2009, die
Eröffnung der Außenstelle des Landeskriminalamtes in Mödling
ebenfalls im Jahr 2009, die Eröffnung der Anti-Korruptionsakademie in
Laxenburg im Jahr 2010 und die Eröffnung des Zentrums für
Ausgleichsmaßnahmen in Wiener Neustadt im Jahr 2011 sowie des neuen
DNA-Labors im Jahr 2012 an. "Insgesamt haben wir in den letzten zehn
Jahren über 600 hoch qualifizierte Arbeitskräfte im Bereich der
Sicherheit nach Niederösterreich gebracht", fasste der
Landeshauptmann zusammen. Durch die Neuorganisation der
Sondereinheiten werden nun weitere Spezialeinheiten nach
Niederösterreich kommen, so Pröll. Was das für die Sicherheit in
Niederösterreich bedeute, skizzierte er anhand des Beispiels der
Überwachungskameras auf den Autobahnen: "Mehr als 400 Delikte konnten
auf diese Art und Weise aufgeklärt werden." Weiters sei dadurch eine
abschreckende Wirkung gegeben: "Ohne Videoüberwachung gab es 1.200
Kfz-Diebstähle pro Jahr. 2012 haben sich diese Diebstähle auf 320
reduziert."
Mit der neuen Direktion für Sondereinheiten werde man Doppel- und
Mehrfachgleisigkeiten beseitigen und Kompetenzen bündeln, zeigte sich
Innenministerin Mikl-Leitner überzeugt. So werden dadurch alle
überregional operierenden Observationseinheiten, der
Entschärfungsdienst, der Personenschutz und die Observationstechnik
zusammengeführt. Man gewinne dadurch Ressourcen, die etwa für den
Kampf gegen die Cyber-Kriminalität oder den Schutz kritischer
Infrastruktur eingesetzt werden könnten, so Mikl-Leitner. Mit der
Umsetzung soll ab 1. April begonnen werden. Für Wiener Neustadt als
Standort habe man sich aufgrund der idealen geografischen Lage und
auch wegen der "besten infrastrukturellen Bedingungen" entschieden,
meinte die Ministerin. Mikl-Leitner abschließend: Mit der
Anti-Korruptionsakademie in Laxenburg, der Sicherheitsakademie in
Traiskirchen, der Fachhochschule und dem Organisationszentrum für
Ausgleichsmaßnahmen in Wiener Neustadt sowie der neuen Direktion für
Sondereinheiten haben wir im Süden Niederösterreichs einen
Sicherheitscluster für ganz Österreich geschaffen."
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