- 18.02.2013, 13:48:17
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FP-Jell-Wiesinger: Mindestens 50 Polizisten mehr für Liesing gefordert
Liesinger Bevölkerung hat ein Recht auf Sicherheit
Utl.: Liesinger Bevölkerung hat ein Recht auf Sicherheit =
Wien (OTS/fpd) - Die ständig steigende Zahl an Einbrüchen und
Überfällen in Wien Liesing zeigt deutlich, wie es um die Sicherheit
im Bezirk bestellt ist, stellt die freiheitliche
Bezirksvorsteher-Stellvertreterin Gabriele Jell-Wiesinger fest und
fordert im Interesse der Bürger zumindest 50 Polizisten mehr für
Liesing. "Die Untätigkeit des Innenministeriums gefährdet die
öffentliche und auch die private Sicherheit in einem der
lebenswertesten Bezirke Wiens", kritisiert Jell-Wiesinger und
erklärt, "die Zahl von zumindest 50 zusätzlichen Exekutivbeamten
ergibt sich einfach aus dem Bevölkerungsanteil Liesings an Wiens
Gesamtbevölkerung in Relation zu den 1000 zusätzlichen Polizisten,
die Wien bis 2015 versprochen wurden."
Die Bewohner Liesings wollen zu Recht sicher leben und nicht ständig
vor Einbrechern Angst haben müssen. Doch in Gesprächen mit
Exekutivbeamten wird immer wieder auf die angespannte
Personalsituation hingewiesen. Dass Wiens SPÖ-Bürgermeister Häupl der
schwarzen Innenministerin Mikl-Leitner die Rute ins Fenster stellt,
hält Jell-Wiesinger daher für bloße Wahlkampfrhetorik. In den
vergangenen Jahren wurde schlicht verabsäumt, das Berufsbild
"Sicherheitswachebeamte" zu attraktivieren, sodass junge Menschen
diesen Beruf auch anstreben wollen. Ein Gehaltsvergleich unter
zahlreichen Blaulichtorganisationen zeigt zudem, dass das
Gefahrenpotential des Einzelnen für Leib und Leben recht
unterschiedlich abgegolten wird, so Jell-Wiesinger weiter.
Anstatt über Nachtschließungen von Wachzimmern in Liesing
nachzudenken, sollte dafür Sorge getragen werden, dass die Beamten
von sinnlosen Schreibtischtätigkeiten befreit und für den Dienst auf
der Straße freigespielt werden. "Warum muss ein gut ausgebildeter
Polizist selbst Anzeigen tippen? Das schafft auch ein
Verwaltungsangestellter problemlos", fragt Jell-Wiesinger.
Verbrechen werden scheinbar immer mehr verwaltet und immer weniger
präventiv bekämpft. "Zur präventiven Verbrechensbekämpfung zählt
nämlich insbesondere die Präsenz der Uniformierten im öffentlichen
Raum", stellte sie klar. Dass Prävention wirkt, zeigen die täglich im
Radio verkündeten Hinweise auf Geschwindigkeitsmessungen mit mobilen
Radar- und Lasergeräten im Stadtgebiet. "Um Präsenz zu schaffen muss
aber endlich der Personalstand der Liesinger Exekutive entsprechend
erhöht werden - auch in Hinblick auf bestehende und künftige
Wohnbauprojekte, bei denen es summa summarum um etwa 20.000 neue
Bezirksbürger oder ein Fünftel der jetzigen Wohnbevölkerung Liesings
geht", fordert Jell-Wiesinger abschließend. (Schluss) hn
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