- 18.02.2013, 12:00:43
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Häupl zu Olympia 2028: "Wenn wir uns bewerben, wollen wir gewinnen"
Wien (OTS) - Wiens Bürgermeister Michael Häupl und Karl Stoss,
Präsident des Österreichischen Olympischen Komitees (ÖOC), kamen
heute, Montag, im Steinsaal des Wiener Rathauses vor Journalistinnen
und Journalisten zusammen. Grund für die gemeinsame Pressekonferenz
war eine mögliche Bewerbung für die Olympischen Sommerspiele 2028.
Von 7. bis 9. März findet die Wiener Volksbefragung 2013 statt. In
einer der Fragen sollen die WienerInnen darüber abstimmen, ob sie
grundsätzlich für eine Bewerbung sind.
"Falls sich die Wienerinnen und Wiener für eine Bewerbung
aussprechen, werden wir die Bewerbung sehr ernst nehmen und das ÖOC
mit aller Kraft unterstützen, denn", so stellte der Bürgermeister
klar, "wenn wir uns für etwas bewerben, wollen wir auch gewinnen!"
Wien habe einen großartigen Ruf als Weltstadt und Stadt der Musik.
Aber man dürfe sich nicht auf den Lorbeeren ausruhen und müsse auch
an die Zukunft denken. Dieses Großereignis würde sich positiv auf
Wien und ganz Österreich auswirken, das Image ausbauen und zudem eine
Motivation für junge Leute sein, sich vermehrt dem Sport zu
verschreiben. Bezüglich der Schaffung der notwendigen Sportstätten
und Infrastruktur mache er sich, so Häupl, keine Sorgen. Wien habe
sich bereits bei der drittgrößten Sportveranstaltung der Welt, der
Fußballeuropameisterschaft 2008, bewiesen.
Stoss zeigte sich erfreut, dass Wien eine Bewerbung in Erwägung
ziehe. Diese große Vision brauche aber auch die breite Unterstützung
der Bevölkerung. Deshalb halte er die Vorgehensweise die WienerInnen
dazu zu befragen für richtig. Auch er sah in der Bewerbung eine große
Chance für Österreich und Wien, sich nicht nur als Musikhauptstadt
sondern auch jung, sportlich und fortschrittlich zu präsentieren. Auf
die Frage nach den Bewerbungskosten meinte er, dass London etwa 20
Mio. Euro investiert habe. Er sah diese Summe aber auch als Teil
eines Marketingbudgets, da man eine Gelegenheit wahrnehme, sich
international zu präsentieren. Häupl merkte dazu an, dass die
Ausrichtung der Spiele natürlich auch ein kreatives
Finanzierungskonzept erfordere, aber dieses auch nicht ausschließlich
öffentlich passiere und entsprechende Kooperationen und PPP-Modelle
mit einbeziehen würde. (Schluss) tai
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