• 17.02.2013, 14:02:52
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FP-Gudenus: Wo bleiben die versprochenen 1000 Polizisten mehr für Wien?

Dramatische Zustände bei Wiener Exekutive

Utl.: Dramatische Zustände bei Wiener Exekutive =

Wien (OTS/fpd) - "Wo bleiben die zusätzlichen 1000 Polizisten für
Wien?", fragt heute der Wiener FPÖ-Klubobmann und stellvertretende
Bundesobmann Mag. Johann Gudenus, "SPÖ-Bürgermeister Häupl hat die
Aufstockung des Personals schon vor Jahren versprochen. Geschehen ist
bis dato nichts. Jetzt eskaliert die Situation. Die Wiener Polizei
ist finanziell und personell völlig ausgehungert."

Damit die Exekutive ihrer Aufgabe, nämlich für Schutz und Ordnung zu
sorgen, nachkommen könne, müsse ihr auch die notwendige Infrastruktur
zur Verfügung gestellt werden. Alles andere als das sei jedoch der
Fall. Ganz im Gegenteil, nicht nur, dass jene Stellen, die durch
Pensionierungen oder Karenzierungen verloren gingen, nicht
nachbesetzt werden, weshalb über Jahre ein akuter Personalmangel
zustande gekommen sei, sehe es auch in den Polizeiinspektionen
traurig aus. Die Wachzimmer befänden sich in einem katastrophalen
Zustand, die Ausrüstung sei zum Teil unbrauchbar bzw. veraltet. Doch
die zuständige Innenministerin Mikl-Leitner halte weiterhin die Füße
still und Wiens Bürgermeister stelle sich in dieser Causa überhaupt
tot, kritisiert Gudenus.

Es sei höchst an der Zeit zu handeln. Häupl habe die Menschen viel zu
lange hinters Licht geführt. Es brauche dringend 1500 Polizisten mehr
in der Bundeshauptstadt sowie eine eigene Sicherheitswacht, damit
Verbrechensbekämpfung auf der Straße wieder möglich werde. Es vergehe
kein Tag, an dem nicht ein Überfall, Diebstahl oder Schlimmeres
passiere. "Mikl-Leitner muss sich endlich für eine Verbesserung der
Personallage bei der Exekutive interessieren. Andernfalls sollte wohl
über eine personelle Änderung im Innenministerium nachgedacht werden,
denn Wien darf nicht Chicago werden", schließt Gudenus. (Schluss) hn

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