- 15.02.2013, 13:42:22
- /
- OTS0168 OTW0168
Pferdefleischskandal erreicht Österreich - Grüne raten von Fertigprodukten ab
Pirklhuber: Wenig verarbeitete Lebensmittel aus der Region und Bio, das ist sicher!
Utl.: Pirklhuber: Wenig verarbeitete Lebensmittel aus der Region und
Bio, das ist sicher! =
Wien (OTS) - Der Pferdefleischskandal hat Österreich erreicht.
Verunsicherten KonsumentInnen rät der Landwirtschaftssprecher der
Grünen, Wolfgang Pirklhuber: "Kaufen sie möglichst Produkte, die
wenig verarbeitetet wurden, am besten aus der Region und biologisch
erzeugt, dann sind sie auf der sicheren Seite. Je stärker ein
Lebensmittel industriell verarbeitet ist, umso größer ist die Gefahr,
dass etwas auf dem Teller landet, was man beim Kauf nicht erwartet
hat".
"Im Unterschied zu konventionellen Lebensmitteln müssen im
Bio-Bereich alle Produkte inklusive verarbeitete Lebensmittel und
Fertigprodukte mit einer verbindlichen Herkunftskennzeichnung
versehen sein. Bio ist auch bei der Kennzeichnung ganz klar besser",
erklärt Pirklhuber.
Damit künftig weniger Schummel-Produkte auf dem Mittags-Tisch landen,
bringen die Grünen in der kommenden Nationalratssitzung ihren Antrag
auf eine klare EU-weite Herkunftskennzeichnung erneut ein. "Bereits
im Jänner 2009 haben wir einen Antrag für eine EU-weite
Herkunftskennzeichnung im Nationalrat eingebracht. Im Juni 2011 wurde
er von SPÖ und ÖVP abgelehnt. Interessant ist, dass jetzt aus den
Reihen der Regierungskoalition, der Ruf nach einer
Herkunftskennzeichnung laut wird. Wir werden testen, ob hier mal
wieder nur ein Rauschen im Medienwald erzeugt werden soll, oder ob
die Regierungsparteien etwas dazu gelernt haben und jetzt unserem
Antrag zustimmen", meint Pirklhuber.
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FMB






