• 15.02.2013, 11:08:10
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LR Ragger: Strenge "Drogen-Linie" im Interesse der Jugendwohlfahrt

Ministerin Mikl-Leitner spricht heikles Problem an

Utl.: Ministerin Mikl-Leitner spricht heikles Problem an =

Klagenfurt (OTS) - "Der Kärntner Referent für Jugendwohlfahrt LR
Mag. Christian Ragger lehnt die reflexartige Ablehnung der SPÖ gegen
den Vorstoß von Innenministerin Mikl-Leitner im Zusammenhang mit der
Drogensubstitution ab. "Es hat keinen Sinn, den Kopf in den Sand zu
stecken. Wir haben ein latentes Problem darin, dass auch vom Staat
erlaubte Ersatzdrogen in den Schwarzhandel kommen. Jeder
Jugendliche, der durch diese Substanzen auch in der fatalen
Kombination mit Benzodiazepinen in Abhängigkeit gerät, ist einer zu
viel", erklärte Ragger. "Es wäre daher angebracht, die Vorschläge von
Mikl-Leitner seriös zu diskutieren, statt sie zu verteufeln, wie das
die rote Reichshälfte mit Kärntens Spitzenkandidaten Peter Kaiser an
vorderster Front tut", betonte Ragger.

Er sei dafür, dass chronisch suchtkranke Menschen jede medizinische
Hilfe erhalten, die sie brauchen, aber gleichzeitig müsse verhindert
werden, dass Substitutionsmittel auf den Schwarzmarkt kommen und
junge Menschen gefährdet werden. Vor allem der Umgang mit
retardierten Morphinen, die in Kärnten zum Glück ohnehin eher
zurückhaltend abgegeben werden, sei genauestens zu beobachten. "Es
gibt eine Verantwortung gegenüber Suchtkranken, aber auch eine solche
für den Schutz von jungen Leuten und daher verdient Mikl-Leitner, die
letztere hervorgehoben hat, Respekt", meinte Ragger. Er verstehe ihre
Anliegen auch im Interesse der Jugendwohlfahrt, die leider viel zu
oft mit dem Problemen suchtkranker Kinder und Jugendlicher zu tun
habe.

(Schluss)

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