- 15.02.2013, 09:57:51
- /
- OTS0054 OTW0054
SVA Gebarung: Gesetzliche Budgeteingriffe verhindern positive Bilanz 2012
McDonald: "SVA würde mit mehr als 20 Mio. Gewinn abschließen"
Utl.: McDonald: "SVA würde mit mehr als 20 Mio. Gewinn abschließen" =
Wien (OTS) - Die Sozialversicherung der Selbständigen (SVA) wurde im
Jahr 2012 in eine negative Bilanzierung gedrängt. Ein Ergebnis, das
vor allem auf die Zweckentfremdung der eigenen Mittel zurückzuführen
ist. "Ohne Eingriffe von außen, hätte die SVA im Jahr 2012 einen
Gewinn von 21,5 Mio. Euro und 2013 über 12,5 Mio. Euro erwirtschaften
können", erklärt Peter McDonald, geschäftsführender Obmann der SVA.
Stattdessen erwarte man ein einen Verlust von 11 Mio. für 2012 und 19
Mio. für 2013.
Die gesetzlich beschlossene doppelte Hebesatzsenkung und der
Finanzierungsanteil am WGKK-Spital belasten die SVA-Bilanz mit 32,5
Mio. Euro für die Jahre 2012 und 2013. Diese gesetzlichen
Zwangsmaßnahmen seien eine deutlich spürbare dreifache finanzielle
Belastung für die SVA, die nicht gerechtfertigt sei, erklärt
McDonald. Aktuellen Prognosen zufolge müsse man für 2013 mit einem
Verlust von über 19 Mio rechnen. "Die Schlechterstellung der SVA, die
mit stabilen Gebarungen Defizite anderer Kassen quersubventioniert,
muss ein Ende haben. Diese externen Eingriffe in die SVA-Kassa seien
ungerechtfertigt und entwerten die gute Arbeit der SVA-Mitarbeiter.
Während die Gebietskrankenkassen mit rund einer Milliarde Euro
zusätzlich subventioniert und gestützt wurden, hat man die
Sozialversicherungsträger wie die SVA und die Versicherung öffentlich
Bediensteter (BVA) mit Hunderten Millionen belastet. Die SVA will die
Finanzmittel der Versichertengemeinschaft in mehr Gesundheitsvorsorge
und in bessere soziale Absicherung investieren und nicht für Defizite
anderer Kassen aufwenden.
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | SVA






