• 15.02.2013, 09:33:20
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StR Ludwig: Staatspreis für gefördertes Wiener Passivhaus

Das Passivhaus U31 in der Brigittenauer Universumstraße 31 erhielt den Staatspreis für Architektur und Nachhaltigkeit

Utl.: Das Passivhaus U31 in der Brigittenauer Universumstraße 31
erhielt den Staatspreis für Architektur und Nachhaltigkeit =

Wien (OTS) - Gestern, Donnerstag, wurde zum dritten Mal der vom
Lebensministerium ausgeschriebene Staatspreis für Architektur und
Nachhaltigkeit vergeben. Eine internationale Jury wählte unter 99
Einreichungen österreichweit fünf Projekte aus, die sich im Bereich
des ressourcenschonenden Bauens, verbunden mit einer gelungenen
Architektur, besonders auszeichnen. So wurde das Wohngebäude U31 im
Passivhausstandard, dessen Errichtung von der Stadt Wien mit 3,3 Mio.
Euro aus der Wiener Wohnbauförderung unterstützt wurde, als
Siegerprojekt prämiert. ****

Das geförderte, 2011 fertiggestellte Passivhaus im 20. Wiener
Gemeindebezirk punktete nicht nur mit seiner ausgezeichneten
Energieeffizienz und Architektur, sondern auch hohen sozialen
Nachhaltigkeit.
"Der Staatspreis für Architektur und Nachhaltigkeit stellt eine
weitere schöne Auszeichnung dar, die erneut dokumentiert, dass
Wohnbauten, die mit Fördermitteln der Stadt Wien realisiert werden,
höchste Qualitätsansprüche erfüllen - nicht nur hinsichtlich ihrer
Wohnqualität, sondern auch des Klima- und Umweltschutzes. Der
geförderte Wiener Wohnbau genießt weltweit höchste Anerkennung.
Zahlreiche Projekte gelten international als Best
Practice-Beispiele", betonte Wohnbaustadtrat Michael Ludwig.
"Nicht zuletzt", so Ludwig weiter, "ermöglichen die Fördermittel
der Stadt auch das Wohnen in einem in den Errichtungskosten teureren
Passivhaus zu kostengünstigen Konditionen. Ohne den Einsatz der
Mittel aus der Wiener Wohnbauförderung wären die Mieten um mindestens
ein Drittel höher."

Ökologisch und sozial nachhaltig

Die Wohnhausanlage des Bauträgers Heindl Holding - für die
Architektur zeichneten querkraft architekten verantwortlich - wurde
in Passivhaustechnologie sowie nach dem Standard des klima:aktiv
Kriterienkatalogs errichtet. Die Energiegewinnung erfolgt über
Grundwasserbrunnen mittels Wasser-Wasser-Wärmepumpen. Ein zentrales
Lüftungsgerät mit einer Energierückgewinnung von mehr als 90% sorgt
in den Wohnungen für Komfortlüftung. Weiters ermöglicht die
Fußbodenheizung in allen Wohnräumen eine individuelle Heiz- und
Kühlmöglichkeit.
Ein weiterer Pluspunkt des Passivhauses U31 ist seine
außergewöhnliche Fassadengestaltung - allseitig umlaufende
Freiflächen kennzeichnen die architektonische Gestaltung, durch Vor-
und Rücksprünge in der Fassade erhalten die Loggien eine erweiterte
Tiefe.
Alle 46 geförderten Mietwohnungen bieten private Freiräume in Form
von Loggien, Balkonen und Dachterrassen. Das Grundstück liegt an der
südwestseitigen Ecke einer Blockrandbebauung. Um möglichst viel
nutzbaren Freiraum zu schaffen, wurde auf dem begrünten Flachdach
eine Gemeinschaftsterrasse eingerichtet. Auch im offenen Hofbereich
steht den MieterInnen eine Grünfläche zur Verfügung. In einer
lichtdurchfluteten Erschließungszone im dritten Obergeschoß befindet
sich ein für alle zugänglicher Kinderspielraum. Zwei Stockwerke
darüber lädt ein Wintergarten zu nachbarschaftlichen Treffen und
gemeinsamen Aktivitäten ein.
Für die 46 geförderten Mietwohnungen betragen die Eigenmittel
durchschnittlich 263,16 Euro/m2, die durchschnittliche Brutto-Miete
liegt bei 7,71 Euro/m2. (Schluss) da

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