• 14.02.2013, 10:34:20
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Becker: Seniorenbund unterstützt Fekter-Ankündigung für weitere Pensionsreformen

Generalsekretär sieht kein "aufschrecken", wenn die Finanzministerin bereits erhobene Reformforderungen generationengerecht umsetzen will

Utl.: Generalsekretär sieht kein "aufschrecken", wenn die
Finanzministerin bereits erhobene Reformforderungen
generationengerecht umsetzen will =

Wien (OTS) - Heinz K. Becker, Generalsekretär des Österreichischen
Seniorenbundes und Sozialsprecher im Europaparlament hält zum
heutigen Artikel "Fekter schreckt Pensionisten auf" in der
Tageszeitung "Die Presse" fest:

"Im österreichischen Pensionssystem geht es um zwei große
Verantwortungen: Die Sicherung der bestehenden Pensionen UND die
Alterssicherung für die heute Jungen. Der Österreichische
Seniorenbund unterstützt daher schon seit Jahren alle Maßnahmen zur
nachhaltigen Sicherung des gesetzlichen Pensionssystems."

Ebenso wie der Seniorenrat - die gesetzliche Interessenvertretung
der mehr als zwei Millionen Seniorinnen und Senioren Österreichs -
legt der Seniorenbund schon seit Jahren weitgreifende Reformen vor:
zur Hebung des tatsächlichen Pensionsantrittsalters, zur
zahlenmäßigen Reduktion der Früh- und Invaliditätspensionen, zur
Erhöhung von Boni für freiwilliges Weiterarbeiten, zur Reform der
Altersteilzeit, zu einem Ende der Diskriminierung der Frauen im
Pensionssystem und zur Abschaffung von Sonderregelungen und
Privilegien.

Becker: "Die ersten Reformmaßnahmen wirken ja bereits, es gilt
jedoch, den Reformweg zügig fortzusetzen. Wenn nun die
Finanzministerin die Forderungen der Senioren-Interessenvertretung
unterstützt, kann von 'aufschrecken' wohl keine Rede sein!"

"Auch unterstütze ich ausdrücklich Fekters Berufung auf die
EU-Kommission. Jetzt, wo in Europa erkennbar wird, dass das
österreichische Pensionssystem im europäischen Vergleich exzellent
abschneidet, wo festgestellt wird, dass andere Länder mangels eines
funktionierenden staatlichen Pensionssystems alles auf die zweite und
dritte Säule setzen müssen - ja, da sind in ganz Europa Reformen zur
Finanzierbarkeit der staatlichen Pensionen zwingend. Dann ist gerade
bei uns in Österreich das Pensionssystem nicht in Gefahr, besonders
wenn saubere Statistikdaten beweisen, dass der Staatszuschuss nicht
die von Medien behaupteten 18 Milliarden beträgt, sondern mit 3,87
Milliarden die Ziele der Generationengerechtigkeit im Umlageverfahren
voll erfüllt."

Becker betont weiters zum Gesundheitssystem, das ebenso zu den
sogenannten "Alterungskosten" hinzugerechnet wird: "Die erfolgreiche
Sanierung der Krankenkassen beweist, welche Kraft entschlossene
Reformen entwickeln. Wenn nun endlich die von den
Seniorenorganisationen geforderte Offensive für Gesundheitsförderung
realisiert wird, mit massiver Prävention bei der Jugend,in den
Betrieben und bis ins Pensionsalter, dann wird Österreich zum
wiederholten Mal 'Benchmark' und Praxismodell für ganz Europa sein
können!"

"Unsere konstruktive Reformarbeit zum Vorteil aller Generationen
von Jung bis Alt trägt Früchte und geht in Österreich ebenso wie in
Europa konsequent weiter", betont Becker abschließend.

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