• 13.02.2013, 13:59:39
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SPOÖ Vorsitzender Josef Ackerl zur Debatte über die Medizinfakultät: "Fordere klares Bekenntnis von Wissenschaftsminister Töchterle"

Landeshauptmann Pühringer muss Druck auf seinen Parteifreund erhöhen

Utl.: Landeshauptmann Pühringer muss Druck auf seinen Parteifreund
erhöhen =

Linz (OTS) - Josef Ackerl, Landesparteivorsitzender der SPÖ
Oberösterreich, fordert von Wissenschaftsminister Töchterle ein
klares Bekenntnis zur Errichtung einer Medizinfakultät in Linz. Neben
Gesundheitsminister Stöger, Wirtschaftsminister Mitterlehner und
Finanzministerin Fekter hat sich auch Bundeskanzler Faymann für
dieses so wichtige Projekt für Oberösterreich ausgesprochen. Einzig
der zuständige Wissenschaftsminister hält sich bedeckt.
"Oberösterreich braucht eine Medizinausbildung um dem drohenden
Ärztemangel entgegenzutreten und erfüllt alle Voraussetzungen für die
Errichtung einer geeigneten Fakultät. Landeshauptmann Pühringer ist
nun gefordert, den Druck auf seinen Parteikollegen
Wissenschaftsminister Töchterle zu erhöhen. Wenn Pühringer Anfang
April mit der eingerichteten Expertengruppe im
Wissenschaftsministerium tagt, ist es höchste Zeit, dass Töchterle
endlich die Karten auf den Tisch legt! Nur so kann der nötige
Grundsatzbeschluss herbeigeführt werden", so Ackerl.

Den Anspruch auf eine Medizinfakultät bekräftigt SPOÖ-Vorsitzender
Ackerl erneut mit der wirtschaftlichen Stärke Oberösterreichs, der
auch in der Ausbildung Rechnung getragen werden müsse. "Bei in Linz
studierenden Medizinern ist die Chance viel größer, dass sie auch in
Oberösterreich bleiben", ist Ackerl überzeugt. "Hierzulande brauchen
wir zusätzliche Ärzte ganz dringend, um die regionale Versorgung mit
niedergelassenen Ärzten zu sichern."

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