- 11.02.2013, 12:06:48
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Creativ wirtschaft austria begrüßt neuen Kreativwirtschaftsscheck
Leimüller: Wertvolles Instrument, um KMU mit Leistungen der Kreativwirtschaft stärker zu vernetzen - aktueller Kreativwirtschaftsbericht zeigt Dynamik der Branche
Utl.: Leimüller: Wertvolles Instrument, um KMU mit Leistungen der
Kreativwirtschaft stärker zu vernetzen - aktueller
Kreativwirtschaftsbericht zeigt Dynamik der Branche =
Wien (OTS/PWK053) - Gertraud Leimüller, Vorsitzende der creativ
wirtschaft austria in der WKÖ, begrüßt die Einführung des neuen
Kreativwirtschaftsschecks für KMU: "Mit der Ausweitung des Schecks
unterstützt das Wirtschaftsministerium gezielt die Kreativwirtschaft,
weil dadurch gerade kleine und mittelständische Betriebe noch stärker
mit der Branche vernetzt werden. Damit wird die seit langem
bestehende Forderung der creativ wirtschaft austria aufgegriffen, ein
niederschwelliges Instrument zu schaffen, das die Innovationskraft
der Kreativwirtschaft für andere, bisher schlecht erreichbare
Unternehmen zugänglich macht." KMU jeweder Branche können über den
Scheck mit je 5.000 Euro gefördert werden, wenn sie die Leistung
eines Kreativunternehmens in Anspruch nehmen. Insgesamt stehen 1,5
Mio. Euro für diese Initiative zur Verfügung.
Klein- und Mittelbetriebe stehen vor der Herausforderung,
innovativ sein zu müssen. Jedoch können nicht alle Forschungs- und
Entwicklungsprojekte starten. "Häufig geht es recht rasch um die
Umsetzung einer Idee am Markt: Mit dem Kreativwirtschaftsscheck wird
ihnen ein Anreiz gegeben, sich dafür externe Profis an Bord zu holen,
die ihnen bei ihren Innovationstätigkeiten helfen. Damit können
Klein- und Mittelbetriebe eine wichtige Hürde für erfolgreiches
Innovieren überwinden. Für die Branche ist es besonders erfreulich,
dass Wirtschaftsminister Mitterlehner eine Verlängerung der
Initiative in Aussicht gestellt hat. Das erhöht die
Planungssicherheit der Betriebe", betont Leimüller.
Fünfter Kreativwirtschaftsbericht belegt Dynamik der Branche
Der Fünfte Kreativwirtschaftsbericht, der heute im Rahmen einer
Pressekonferenz von Bundesminister Reinhold Mitterlehner und
WKÖ-Präsident Christoph Leitl vorgestellt wurde, belegt die Dynamik
dieser Branche. Trotz wirtschaftliche schwieriger Zeiten konnte die
Kreativiwrtschaft mit einer überdurchschnittlichen Performance
aufzeigen. Erstmals legt der Kreativwirtschaftsbericht einen
Schwerpunkt auf Regionalität und zeigt damit die Potentiale für diese
Zukunftsbranche im ländlichen Raum auf.18 % der
Kreativwirtschaftsunternehmen sind schon heute im ländlichen Raum
angesiedelt, und die Zuwachsraten sind mit 10% im Vergleichszeitraum
2008 bis 2010 höher als in urbanen Gebieten (6 %).
Leimüller: "Die Kreativwirtschaft im ländlichen Raum zu stärken,
schafft eine Win-Win-Situation für Kreative und Regionen. Gemeinden
und Regionen haben die große Chance, Abwanderung und Alterung nicht
hinzunehmen, sondern kluge Spezialisierungsstrategien zu wählen, die
sich kulturell wie ökonomisch auszahlen. Ein Fokus auf die
Kreativwirtschaft oder Teilbranchen kann einzelnen Gemeinden und
Regionen helfen, Strukturen und Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern,
eine klare Identität auch für jüngere BürgerInnen sowie ein positives
Image nach außen hin zu schaffen. Für die Kreativen entstehen auf
diese Weise neue Standorte zum Arbeiten und Leben."
Der heute vorgestellte fünfte Kreativwirtschaftsbericht wird im
Rahmen der Initiative evolve des BMWFJ von der creativ wirtschaft
austria der WKÖ herausgegeben. Download auf www.creativwirtschaft.at
(PM)
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