- 10.02.2013, 08:00:31
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ORF-III-Dokumontag beleuchtet das Geschäft mit dem Wasser und zeigt Zweiteiler "Das Öl-Zeitalter"
Am 11. Februar im Kultur- und Informations-Spartenkanal des ORF
Utl.: Am 11. Februar im Kultur- und Informations-Spartenkanal des
ORF =
Wien (OTS) - ORF III Kultur und Information beleuchtet am Montag, dem
11. Februar 2013, das korrupte Geschäft mit den natürlichen
Ressourcen. Wie verwandelt man Wasser in Geld? Diese Frage hat sich
der Schweizer Journalist Res Gehriger gestellt und eine Firma unter
die Lupe genommen, die das Rezept genau kennt: Nestlé. "Bottled Life:
Die Wahrheit über Nestlés Geschäft mit dem Wasser" taucht um 20.15
Uhr in die Welt des abgepackten Trinkwassers und hinterfragt die
Strategien des mächtigsten Lebensmittelkonzerns der Welt. Eine
Entdeckungsreise durch die USA, Nigeria und Pakistan.
Um 21.50 Uhr begibt sich ORF III Kultur und Information in "Das
Öl-Zeitalter": Die erste Folge des "DokuMente"-Zweiteilers "Eine Welt
wird geteilt" beleuchtet die historischen Grundlagen der
Erdölindustrie, die von Beginn an durch die Rivalität zwischen dem
Amerikaner Rockefeller und den Brüdern Alfred und Ludvig Nobel
geprägt wurde. Der Film erinnert an die Unterzeichnung des geheimen
Sykes-Picot-Abkommens, die Aufteilung der weltweiten Lagerstätten
unter den Magnaten sowie die horrenden Summen, die während des
Zweiten Weltkriegs für Erdöl verrechnet wurden. Der zweite Teil -
"Eine Zeit für Manipulationen" - lässt um 22.55 Uhr Zeitzeugen
schildern, inwiefern die Ölkrise eine von den Ölfirmen veranstaltete
Manipulationskampagne war, die den Ölpreis in die Höhe treiben
sollte. Dass die offiziellen Zahlen der weltweiten Ölreserven
gefälscht wurden, verdeutlicht die Rolle des Öls in der Weltpolitik.
Der Krieg um die Ressourcen ist in vollem Gange.
Um Mitternacht beschäftigt sich eine "Wiener Vorlesung" mit dem Sinn
des Lebens. Ist tatsächlich jeder seines eigenen Glückes Schmied? In
modernen Gesellschaften spielt diese philosophische Grundfrage eine
immer bedeutendere Rolle. Hubert Christian Ehalt begrüßt dazu den
Philosophen Robert Pfaller, der statt grenzenloser Freiheit auch
einige lustlimitierende Phänomene ortet.
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