- 08.02.2013, 18:49:05
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Auer: Budgetergebnis nur zufriedenstellend, wenn Lücke national kompensiert wird
Unterm Strich brauchen Bauern dasselbe Ergebnis inklusive Kofinanzierung 50:50
Utl.: Unterm Strich brauchen Bauern dasselbe Ergebnis inklusive
Kofinanzierung 50:50 =
Wien, 8. Februar 2013 (OTS) "Wir haben vor den
Budgetverhandlungen gesagt, dass die Bauerngelder nicht gekürzt
werden dürfen. Dabei bleibt es auch nach dem Budgetbeschluss.
Nachdem die Einigung der Staats- und Regierungschefs de facto eine
Kürzung von rund 35 Millionen Euro pro Jahr bei
Marktordnungsmitteln der ersten Säule und Geldern der Ländlichen
Entwicklung gebracht hat, erwarten wir, dass diese Budgetlücke in
der Landwirtschaft jetzt national geschlossen wird", erklärte
Bauernbund-Präsident Jakob Auer in einer ersten Reaktion zum heute
beim EU-Finanzgipfel erzielten Budgetkompromiss zum Finanzrahmen
2014 bis 2020. Das sei angesichts der Größenordnung "sicher
machbar", so Auer. ****
Österreich erzielt akzeptables Ergebnis
"Bundeskanzler Werner Faymann hat seine Zusage eingehalten, die
Agrargelder annähernd im notwendigen Ausmaß in Brüssel abgeholt und
ein akzeptables Ergebnis in den zähen Verhandlungen erzielt",
dankte Auer dem Bundeskanzler für dessen Beitrag zu einem für die
Landwirtschaft. Außerdem unterstreicht Auer die hervorragende
Arbeit von Staatssekretär Reinhold Lopatka, der die Verhandlungen
bestens vorbereitet hat. "Dank der guten Abstimmung zwischen der
Agrarspitze und der Bundesregierung im Vorfeld konnten wir
erreichen, dass die EU die starken, österreichischen Argumente in
der Ländlichen Entwicklung anerkannt hat und mit dem Finanzrahmen
den österreichischen Weg bei den Umwelt- und Bergbauernprogrammen
honoriert", kommentierte der Bauernbund-Präsident das Ergebnis.
Kofinanzierungsschlüssel beibehalten und nationaler Mittelausgleich
"Auf nationaler Ebene sind zwei Bedingungen unerlässlich, um
das Resultat vertretbar für die Bäuerinnen und Bauern zu machen:
Zum ersten braucht es einen Mittelausgleich für die Differenz, um
das Minus bei den Zahlungen der Ländlichen Entwicklung zu
kompensieren. Zum zweiten muss die Kofinanzierung nach dem
bisherigen Schlüssel (50:50) erfolgen, wonach jeder Brüssel-Euro in
Österreich aufgestockt wird", hielt Bauernbund-Präsident Jakob Auer
abschließend fest, dass nur dann die Leistungen der Landwirtschaft
gesichert sind, wenn die Mittelausstattung zumindest konstant
bleibt.
Rückfragehinweis: Mag. Andrea Salzburger, Bauernbund Österreich,
Brucknerstraße 6/3, 1040 Wien, www.bauernbund.at, Tel.: +43 1
5058173-28, Mobil: +43 699 1810 1805, E-Mail:
[email protected]
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