- 07.02.2013, 13:57:11
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BZÖ-Bucher präsentierte Maßnahmenpaket gegen Arbeitslosigkeit in Kärnten
Klarstellungen zu Ortsgruppe in Paternion und Kurt Scheuch
Utl.: Klarstellungen zu Ortsgruppe in Paternion und Kurt Scheuch =
Klagenfurt (OTS) - BZÖ-Bündnisobmann und Spitzenkandidat Josef Bucher
präsentierte heute im Rahmen einer Pressekonferenz in Klagenfurt ein
Maßnahmenpaket gegen die rasant steigende Arbeitslosigkeit in
Kärnten. "Seit 2008 ist die Arbeitslosigkeit in Kärnten regelrecht
explodiert, es hat seit der FPK-Machtübernahme keine einzige
nennenswerte Betriebsansiedelung gegeben. Es gibt in Kärntnern 34.500
Arbeitssuchende, dem stehen nur 1.000 offene Stellen gegenüber. Die
Arbeitslosigkeit betrug in Kärnten Ende Jänner erschreckende 13,4
Prozent, bei den Männern gar 16,6 Prozent! Und die FPK sowie die
anderen Landtagsparteien unternehmen nichts dagegen! Diese
Herrschaften waren und sind eben nur mit sich selbst und
Korruptions-Vorwürfen beschäftigt, anstatt für das Land zu arbeiten.
Das muss sich ändern. Denn es ist die Aufgabe der Politik, gute
Rahmenbedingungen für die Wirtschaft und die Unternehmer zu sorgen,
weil nur die Wirtschaft und die Unternehmer auch Arbeitsplätze
schaffen", erklärte Bucher. Daher müsse es nun vor allem darum gehen,
die Wirtschaft wieder anzukurbeln und neu in Schwung zu bringen, um
so neue Jobs zu schaffen. Zu diesem Zwecke präsentierte Bucher
folgendes Maßnahmenpaket des BZÖ-Kärnten:
Erstens:
Betriebskredite für Unternehmen nach Südtiroler Vorbild
Die Kreditklemme hemmt kleine und mittelständische Unternehmen dabei,
zu investieren und damit neue Jobs zu schaffen. Dem will das BZÖ
durch die Vergabe von niedrig verzinsten Betriebskrediten mit einer
Höhe von bis zu 100.000 Euro an jene Unternehmer entgegen steuern,
die erfolgreich sind und dennoch kein Geld von den Banken für
Investitionen bekommen. In Südtirol hat sich dieses Modell bereits
bestens bewährt. Und laut Berechnungen des WIFO könnten so 2.000 neue
Jobs geschaffen werden!
Zweitens:
1.200 Euro Handwerkerbonus
Zur Stärkung unserer lokalen Wirtschaft wollen Josef Bucher und das
BZÖ einen "Handwerkerbonus" einführen. Ganz konkret:
Handwerksleistungen im Rahmen von Haus- oder Wohnraumarbeiten in der
Höhe von 20 Prozent der Arbeitskosten (max. 1.200 Euro pro Jahr)
sollen voll von der Steuer abgesetzt werden können.
Drittens:
Neue Betriebsansiedelungsoffensive
Um die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen und der Abwanderung Herr zu
werden, ist eine neue Betriebsansiedlungsoffensive zu starten und
sind regionale Wirtschaftsräume schaffen. Bucher: "Alle Parteien
sollten hier gemeinsam in die Hände spucken, zusammenhelfen und diese
Offensive gemeinsam starten!"
Viertens:
Ausbau der Universität Klagenfurt - Mehr Technik-Studien und
Kompetenzzentrum
Es muss das Ziel sein, dass an der Universität Klagenfurt mehr
Technik-Studienrichtungen angeboten werden. Die jungen Menschen
sollen für Jobs ausgebildet werden, von denen sie auch leben können.
Etwa im Bereich der Hochtechnologie, der erneuerbaren Energie oder im
Bereich der pharmamedizinischen Produkte. Durch die Weiterentwicklung
des "Klinikum Klagenfurt" zu einem Kompetenzzentrum für
medizinisch-pharmazeutische Forschung, soll zudem eine neue
Job-Perspektive geschaffen werden. Bucher: "Im Pharmazie-Bereich
liegt ein großes Potenzial! Wir müssen mehr forschen und entwickeln,
dann kommen auch mehr Betriebe zu uns. Außerdem bilden wir oft völlig
am Bedarf der Wirtschaft vorbei aus. Das muss sich ändern!"
BZÖ-Bündnisobmann und Spitzenkandidat Josef Bucher betonte
abschließend, es werde nur eine gemeinsame Kraftanstrengung aller
politischen Kräfte des Landes sowie aller öffentlichen Stellen
helfen, die explodierende Arbeitslosigkeit in den Griff zu bekommen.
"Alle, wirklich alle, müssen hier an einem Strang ziehen und das
Parteienhickhack muss ein Ende haben. Wir haben die höchste
Arbeitslosigkeit seit vielen Jahrzehnten und die Zeiten werden immer
schlechter. Daher müssen wir gemeinsam an einem Masterplan für
Kärnten arbeiten", betonte Bucher mit Verweis auf den Vorschlag des
BZÖ nach Einrichtung eines unabhängigen "Kärnten-Rates" der besten
Köpfe, um gemeinsam Ideen, Maßnahmen und Visionen für dieses Land zu
entwickeln.
Auf Nachfrage von Journalisten stellte Bucher schließlich noch zur
Ortsgruppe in Paternion klar, dass nur zwei Mitglieder dieser
Ortsgruppe Richtung Stronach gewechselt hätten, alle anderen seien
bei der FPK gewesen. Anderslautende Meldungen seitens der
Stronach-Söldner seien demnach schlichtweg falsch und nichts anderes
als eine Falschinformation der Medien. Zur einstweiligen Verfügung
des Kurt Scheuch sagte Bucher, Scheuch habe das Gericht und die
Kärntnerinnen und Kärntner offensichtlich angeschwindelt: "Er hat
behauptet, gegen ihn würden keine Verfahren laufen. Wahr aber ist,
dass es nach unseren Informationen gleich zwei offene Verfahren gegen
Scheuch gibt, weswegen wir auch völlig zu Recht erklärt haben, dass
er im Visier der Justiz steht."
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