- 07.02.2013, 13:56:48
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Bundesminister Stöger zeichnet Arbeiterkammer Oberösterreich aus: Gütesiegel für Betriebliche Gesundheitsförderung
Linz (OTS) - Seit mehr als zehn Jahren sind gesundheitsfördernde
Maßnahmen für die Mitarbeiter/-innen fest in der Organisationspolitik
der Arbeiterkammer Oberösterreich verankert. Am Mittwoch überreichte
Gesundheitsminister Alois Stöger der AK im Alten Rathaus in Linz für
ihr vorbildliches Engagement das Gütesiegel für Betriebliche
Gesundheitsförderung.
"Gesundheitspolitik darf nicht nur der Medizin überlassen werden,
sondern muss in allen Lebensbereichen, auch im Betrieb praktisch
gelebt werden", betonte Gesundheitsminister Alois Stöger bei der
Verleihung des Gütesiegels für Betriebliche Gesundheitsförderung in
Linz. Die Arbeiterkammer Oberösterreich vertritt seit jeher den
Standpunkt, dass ein guter Dienstgeber nicht nur die Verantwortung
für die fachliche Aus- und Weiterbildung seiner Mitarbeiter/-innen
übernehmen muss, sondern auch für ihre persönliche Entwicklung und
gesunde Arbeitsbedingungen.
Insbesondere die Entwicklungen der letzten Jahre und Jahrzehnte
brachten neue Herausforderungen für den Bereich des betrieblichen
Gesundheitsmanagements mit sich: Einerseits steigen Arbeitstempo,
Leistungsdruck und die Erwartung an die Erwerbstätigen, sich
permanent weiterzubilden, andererseits bewirkt der demographische
Wandel eine Alterung der Belegschaft in den Betrieben. Diesen
Herausforderungen stellt sich die AK durch ein nachhaltiges,
integriertes betriebliches Gesundheitsmanagement. Sie will dadurch
auch anderen Arbeitgebern/-innen mit gutem Beispiel vorangehen.
Damit die Mitarbeiter/-innen gesund, motiviert und lange
arbeitsfähig bleiben, bietet ihnen die AK eine Reihe von Aktivitäten
zur Gesundheitsförderung an. Grundlage dafür bilden
Mitarbeiterbefragungen, die den Problemen, dem Wohlbefinden und dem
Gesundheitszustand der Beschäftigten auf den Zahn fühlen. Diese
Umfragen finden jährlich statt, damit die Bedürfnisse der
Kollegen/-innen durch maßgeschneiderte Programme befriedigt werden
können. Gesteuert werden die gesundheitsfördernden Maßnahmen von der
Gesundheitsbeauftragten und Personalentwicklerin sowie einem
Gesundheitsteam, dem verschiedene Führungskräfte und der Betriebsrat
angehören.
"Betriebliche Gesundheitsförderung kann nur funktionieren, wenn
das Bewusstsein dafür in den Köpfen der Führungskräfte verankert
ist", sagt AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer. Deswegen werden
AK-Führungskräfte zu gesundem und lebensphasenorientierten Führen
geschult. Die zweite tragende Säule für den Erfolg des betrieblichen
Gesundheitsmanagements ist die Teilhabe der Mitarbeiter/-innen
selbst. Die AK arbeitete Fokusgruppen heraus, die spezifischen
Belastungen ausgesetzt sind, und entwickelt mit diesen gemeinsam
maßgeschneiderte Entlastungsprogramme.
Ein Auszug aus dem Angebot für die AK-Beschäftigten:
- Gesundheits-Check und Impfaktionen bei der Betriebsärztin
- Auswahl aus gesunden Mahlzeiten beim Mittagstisch
- Bewegungsprogramm (Nordic Walking, Yoga, Step-Aerobic,
Schneeschuhwandern uvm.)
- Anonyme Unterstützung in schwierigen Lebenssituationen
- Programm zum Wiedereinstieg nach langen Krankenständen
- Seminare zum Selbstmanagement (Stressbewältigung,
Selbstorganisation)
- Einzel- und Team-Supervision
- Durchführung von Arbeitsbewältigungsgesprächen
Auf unserer Homepage steht unter
http://www.arbeiterkammer.com/online/auszeichnung-vom-bundesministeri
um-71399.html ein Foto zum kostenlosen Herunterladen bereit.
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