- 06.02.2013, 13:22:57
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Lunacek zur Vizepräsidentin der Grüne/EFA-Fraktion im Europaparlament gewählt
Grüne Anerkennung für europapolitisches Profil der österreichischen Delegationsleiterin
Utl.: Grüne Anerkennung für europapolitisches Profil der
österreichischen Delegationsleiterin =
Straßburg (OTS) - Die Grüne/EFA-Fraktion im Europaparlament hat
während der dieswöchigen Plenartagung in Straßburg die
Delegationsleiterin der österreichischen Grünen, Ulrike Lunacek, zur
Vizepräsidentin gewählt. "Die Wahl ist Bestätigung und Anerkennung
für das schon vor ihrer Zeit als EU-Abgeordnete ausgeprägte
europapolitische Grün-Profil von Ulrike Lunacek", kommentiert Eva
Glawischnig, Bundessprecherin der Grünen, die Entscheidung der Grünen
Kolleginnen und Kollegen im Europaparlament für Lunacek: "Ich
gratuliere sehr herzlich und bin froh, dass wir mit Ulrike einen
europäisch denkenden Turbo für die dringend notwendige Grüne Wende in
die EU entsandt haben."
Knapp eineinhalb Jahre vor den nächsten Europawahlen ist die
Bestellung Lunaceks in den Fraktionsvorsitz ein Signal für die
europaweite Zusammenarbeit aller Grün-Parteien. Lunacek kann auf 16
Jahre Erfahrung in der Europäischen Grünpartei (EGP) zurück greifen.
Von 2006 bis 2009 war sie EGP-Vorsitzende und hat in dieser Funktion
maßgeblichen Anteil an der erfolgreichen gesamteuropäischen
Wahlkampagne der Grünen 2009 mit den meisten Grünen
Europaabgeordneten und der Etablierung des Grünen New Deal als
wegweisendem Zukunftsprogramm gehabt. Aufgrund der Vernetzung
Lunaceks mit Grünen Parteien und der Zivilgesellschaft in Ost- und
Südosteuropa ist ihre Wahl auch in dieser Hinsicht eine Kraftspritze,
um bei künftigen Wahlentscheidungen in diesem Raum zu reüssieren.
Als Reaktion auf ihre Wahl in den Fraktionsvorsitz sagt Lunacek: "In
einer Woche, wo mit dem Streit um das EU-Budget wieder einmal die
Zukunft der Union auf Messers Schneide steht, sehe ich meine Wahl als
Motivation an unserer zukunftsfähigen Vision für die Vereinigten
Staaten von Europa mit voller Kraft weiter zu arbeiten. Mit den Ideen
von gestern können wir weder das Europa von heute und schon gar nicht
das von morgen bauen!"
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