• 06.02.2013, 11:51:06
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Becker/Pirker: Soziales Engagement von Firmen muss freiwillig bleiben

EU-Parlament fordert mehr soziale Verantwortung von Unternehmen

Utl.: EU-Parlament fordert mehr soziale Verantwortung von
Unternehmen =

Straßburg, 06. Februar 2013 (OTS) "Ein klares Ja zu bewussten
Anreizen und EU-weiter Förderung von sozialem und ökologischem
Engagement von Unternehmen. Aber ein klares Nein zu gesetzlichen
Verpflichtungen und bürokratischen Berichtspflichten." So fassen
die ÖVP-Europaabgeordneten Heinz K. Becker und Hubert Pirker die
heutige Forderung des EU-Parlaments zusammen, verstärkt zu fördern,
dass Firmen soziale, ökologische und ethische Fragen,
Menschenrechte und Verbraucherbelange in ihre Unternehmensstrategie
integrieren. "Der Grundsatz der Freiwilligkeit muss dabei gewahrt
werden", betonen die beiden EU-Parlamentarier. Den Teilen des
Berichtes, die nicht auf Freiwilligkeit basieren, haben die ÖVP-
Abgeordneten nicht zugestimmt. ****

"Viele Unternehmen haben längst erkannt, dass das bewusste
Wahrnehmen von sozialer Verantwortung, die gesellschaftliche
Akzeptanz und das Vertrauen in ihre Firma stärken. Jetzt brauchen
wir neue Instrumente, wie dieses Engagement besser anerkannt werden
kann", so Becker, Beschäftigungs- und Sozialsprecher der ÖVP im EU-
Parlament. Teil eines gemeinsamen EU-weiten Aktionsplanes soll es
sein, Unternehmen, die sich sozial oder ökologisch engagieren, etwa
bei der öffentlichen Auftragsvergabe oder bei Förderungen zu
bevorzugen.

Pirker, Justizsprecher der ÖVP im Europäischen Parlament, legt
Wert darauf, dass die Maßnahmen auf Freiwilligkeit basieren und
dass "keine verwaltungstechnischen oder finanziellen
Mehrbelastungen" für kleine und mittlere Unternehmen (KMU)
entstehen. "Sicher ist es wünschenswert, dass nicht nur
Großunternehmen Projekte zur sozialen Verantwortung starten.
Unternehmen jeder Größe und Branche sollen dazu ermutigt werden.
Deshalb hätten zusätzliche Auflagen für kleine Firmen genau den
gegenteiligen Effekt, weil sie Ressourcen binden, anstatt
Kreativität und Verantwortung freizusetzen", so Pirker
abschließend.

Rückfragen:
Heinz K. Becker, MEP, Tel.: +32-2-284-5288
[email protected]
Dr. Hubert Pirker, MEP, Tel.: +32-2-284-5898
[email protected]
Daniel Köster M.A., EVP-Pressedienst, Tel.: +32-487-384784
[email protected]

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