• 03.02.2013, 10:00:31
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Mitterlehner zur Ski-WM: "Mit dem Tourismus steht der erste Gewinner jetzt schon fest"

Tourismusminister zum Start der Ski-Weltmeisterschaften in Schladming - Österreich-Tourismus erwirtschaftet Wertschöpfung von 22,8 Milliarden Euro und sichert 330.000 Arbeitsplätze

Utl.: Tourismusminister zum Start der Ski-Weltmeisterschaften in
Schladming - Österreich-Tourismus erwirtschaftet Wertschöpfung
von 22,8 Milliarden Euro und sichert 330.000 Arbeitsplätze =

Wien (OTS/BMWFJ) - Nach der Rekordbilanz 2012 mit 131 Millionen
Nächtigungen und 36 Millionen Gästen steht mit der Ski-WM in
Schladming das nächste große Tourismusereignis vor der Tür. Bis zum
17. Februar gehen die besten Skifahrerinnen und Skifahrer auf
Medaillenjagd, rund 400.000 Besucher und mehr als 3.000
Medienvertreter aus aller Welt werden erwartet. "Mit dem Tourismus
steht der erste Gewinner der Ski-WM jetzt schon fest. Vom weltweiten
Werbeeffekt profitiert die gesamte Tourismusmarke Österreich", sagt
Wirtschafts- und Tourismusminister Reinhold Mitterlehner.

Eine vom Wirtschaftsministerium beauftragte Studie zeigt die
positiven wirtschaftlichen Auswirkungen der Veranstaltung: Neben dem
Imagegewinn bringt die WM der Region Dachstein-Tauern laut der Studie
jährlich 44.000 zusätzliche Gäste, allein im Tourismus sechs
Millionen Euro jährlich mehr Umsatz sowie 4,3 Millionen Euro
zusätzliche Wertschöpfung pro Jahr.

"Aus touristischer Sicht geht es in erster Linie darum, weltweite
Aufmerksamkeit auf die Region Schladming, die Steiermark und
Österreich zu richten und die Position als Tourismusdestination und
führendes Wintersportland langfristig zu stärken", betont
Mitterlehner. Im Rahmen der Ski-WM soll Österreich nicht nur als
reines Ski-Land, sondern gerade auch als Wintererlebnisland
präsentiert werden. "Obwohl Österreich schon jetzt mit rund 50
Prozent Marktanteil Wintersportland Nummer eins in Europa ist, werden
mit der Ski-WM neue Zielgruppen erreicht und neue Märkte erschlossen,
in denen Skifahren keine so große Tradition hat. Urlaub in Österreich
ist gerade auch abseits der Piste attraktiv", so Mitterlehner.

Aktuelle Analyse zeigt Wirtschafts- und Beschäftigungseffekte

Schon jetzt ist der heimische Tourismus eine wesentliche Säule der
Volkswirtschaft, wie eine aktuelle Analyse des Wifo und der Statistik
Austria im Auftrag des Wirtschaftsministeriums zeigt. Demnach
erwirtschaftete der Tourismus allein im Vorjahr 22,8 Milliarden Euro
direkte und indirekte Wertschöpfung, das entspricht 7,4 Prozent des
Bruttoinlandsprodukts. Das wirkt sich auch am Arbeitsmarkt positiv
aus. Im Jahr 2011 waren fast zehn Prozent der Beschäftigten dem
Tourismus im weiteren Sinne zuzurechnen - das sind über 330.000
Vollzeitäquivalente. "Als Arbeitgeber ist der Tourismus gerade in
strukturschwächeren Regionen nicht zu ersetzen", betont Mitterlehner
abschließend.

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