- 02.02.2013, 12:27:12
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BZÖ-Bucher: Werden Stronach/Köfer das BZÖ-Wahlprogramm senden, damit sie endlich auch ein Programm haben
Wien/Klagenfurt (OTS) - Nachdem das Team Stronach mit seinem Kärntner
Spitzenkandidaten Köfer wenige Wochen vor der Wahl noch immer kein
Wahlprogramm zusammengebracht hat, greift das BZÖ den programm- und
planlosen Stronach-Jüngern gerne unter den Arm und wird ihnen das fix
fertige Wahlprogramm des BZÖ-Kärnten übermitteln. BZÖ-Chef und
SpitzenkandidatJosef Bucher: "Nachdem die Stronach-Söldner bisher
keine einzige eigene Idee vorstellen konnten und auch bundesweit nur
Vorstellungen des BZÖ kopiert haben, schicke ich dem Kollegen Köfer
unser Wahlprogramm als Leitfaden. Ich führe dem programmlosen Team
Stronach aber auch gerne die wichtigsten Punkte des BZÖ genauer aus",
so Bucher:
Unser Motto lautet "Wir wollen nicht vieles versprechen, aber alles
geben. Wenn man sich die aktuellen Arbeitslosenzahlen anschaut -
30.222 Kärntner haben aktuell keinen Job - dann zeigt sich, dass man
das Land dringend wieder nach vorne bringen muss". Die Tatsache, dass
die Zahl der offenen Stellen in Kärnten um 18 Prozent rückläufig sei,
zeige, dass die Wirtschaft kränkelt und das Land eine
Konjunkturspritze braucht. "Daher steht beim BZÖ-Wahlprogramm das
Motto "Wirtschaft ankurbeln und Jobs schaffen" im Mittelpunkt".
Zwei konkrete neue Ansätze des BZÖ-Wahlprogrammes sind:
1. 1.200 Euro Handwerkerbonus: Zur Stärkung unserer lokalen
Wirtschaft wollen Josef Bucher und das BZÖ einen "Handwerkerbonus"
einführen. Ganz konkret: Handwerksleistungen im Rahmen von Haus- oder
Wohnraumarbeiten in der Höhe von 20 Prozent der Arbeitskosten (max.
1.200 Euro pro Jahr) sollen voll von der Steuer abgesetzt werden
können. Damit drängen wir die Schattenwirtschaft zurück und stärken
die mittelständische Wirtschaft.
2. Betriebskredite nach Südtiroler Vorbild: Um die Wirtschaft wieder
anzukurbeln und Jobs zu schaffen, möchte das BZÖ nach Südtiroler
Vorbild einen Landes-Fonds für die Vergabe von niedrig verzinsten
Betriebskrediten mit einer Höhe von bis zu 100.000 Euro für jene
Unternehmer einrichten, die erfolgreich sind und dennoch kein Geld
von den Banken für Investitionen bekommen. Laut Berechnungen des WIFO
könnten so 2.000 neue Jobs geschaffen werden!
Weiters müsse Kärnten raus aus den Schulden. "Wir haben die drei
Milliarden Euro Schuldengrenze überschritten, das ist eine
Schmerzgrenze. Wir können die Schulden nur senken, wenn die Politik
bei sich zu sparen beginnt. Die Verwaltung muss abgebaut, die
Bezirkshauptmannschaften müssen zusammengelegt und der Landtag muss
verkleinert werden." Besonders wichtig sei das Thema Bildung. "Wir
wollen in Kärnten die universitäre Bildung etwa durch die Schaffung
von technischen Studienrichtungen ausbauen, die Errichtung eines
Kompetenzzentrums für medizinisch-pharmazeutische Forschung
forcieren. Wir müssen die jungen Menschen für Zukunftsbranchen
ausbilden. Außerdem soll ein eigenes Unterrichtsfach Wirtschaft und
Finanzen eingeführt werden, damit die Jugend ein
wirtschaftspolitisches Grundverständnis mit auf den Lebensweg
bekommt. Außerdem wollen wir den Jugendlichen auch ein Rüstzeug
mitgeben, die eigene wirtschaftliche Situation im Griff zu haben -
Stichwort Schuldenfalle". Der BZÖ-Spitzenkandidat fordert einen
Gebührenstopp, eine Ausweitung der Prüfkompetenzen des
Landesrechnungshofes und Job-Maßnahmen, um der Abwanderung der Jugend
aus Kärnten in die Ballungszentren entgegenzuwirken. Das Geld aus dem
Zukunftsfonds dürfe nicht verschleudert werden."
"Die Vorschläge im Wahlprogramm des BZÖ Kärnten sind machbar und
finanzierbar. Wir versprechen nichts, das nicht umsetzbar ist",
bekräftigte Bucher in Richtung Stronach.
SERVICE für das TEAM STRONACH: Das Wahlprogramm des BZÖ Kärnten ist
auch auf http://www.bzoe-kaernten.at/programm.html abrufbar.
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