- 01.02.2013, 13:07:49
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LH Pröll und Minister Mitterlehner: Top-Jugendticket ist "voller Erfolg"
Zwischenbilanz zu Jugendticket und Technologieoffensive
Utl.: Zwischenbilanz zu Jugendticket und Technologieoffensive =
St. Pölten (OTS/NLK) - Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und
Bundesminister Dr. Reinhold Mitterlehner informierten am heutigen
Freitag, 1. Februar, im Rahmen eines Pressegespräches im NÖ Landhaus
in St. Pölten über das Thema "Technologieland Niederösterreich". Aus
aktuellem Anlass konnte dabei auch eine erfolgreiche Bilanz über das
seit Beginn dieses Schuljahres in Niederösterreich, Wien und dem
Burgenland erhältliche Top-Jugendticket gezogen werden. Mit dem
Top-Jugendticket können Schüler und Lehrlinge zum Preis von 60 Euro
pro Jahr alle öffentlichen Verkehrsmittel in der Ostregion an allen
Tagen verwenden, das Jugendticket zum Preis von 19,60 Euro gilt an
Schultagen für Fahrten vom Wohnort zum Ausbildungsort.
Landeshauptmann Pröll: "In Niederösterreich, Wien und dem
Burgenland gibt es rund 500.000 Schülerinnen und Schüler, und es
wurden in diesem Semester insgesamt 327.287 Tickets verkauft: 240.076
Top-Jugendtickets und 87.211 Jugendtickets." Damit sei die Verwendung
dieses Angebotes um rund 50.000 Schülerinnen und Schüler bzw.
Lehrlinge ausgeweitet worden, so Pröll. "Das ist ein voller Erfolg",
bilanzierte der Landeshauptmann, der auch betonte: "Das ist ein
Meilenstein für den öffentlichen Verkehr in der Ostregion und ein
Impuls für die Jugendlichen, den öffentlichen Verkehr intensiver zu
nutzen. Damit ist nicht nur Mobilität, sondern auch ein wesentlicher
Sicherheitsaspekt für die Jugendlichen verbunden."
Zum Thema Technologie hielt der Landeshauptmann fest, dass
Niederösterreich im Jahr 2004 eine Technologieoffensive gestartet
habe: "Insgesamt wurden 121 Projekte mit 145 Millionen Euro
initiiert, an vier Standorten sind derzeit rund 2.000 Personen
tätig." In einem nächsten Schritt soll nun "die Technologieachse
Krems - Tulln - Wiener Neustadt zu einem Technologiering mit
Wieselburg als vierten Technopolstandort" ausgebaut werden, so Pröll.
Für ein Technopol sei es notwendig, Forschung, Ausbildung und
Wirtschaft unter einem Management zusammenzufassen, informierte er:
"Das soll in Zukunft auch in Wieselburg vorhanden sein."
"Investitionen in die Technologie führen zu Spitzenleistungen der
Forscher, und davon profitiert jeder einzelne im Land", sagte der
Landeshauptmann. In zehn Jahren wolle man die Zahl der in
Niederösterreich tätigen Forscher von derzeit 7.000 auf 14.000
verdoppeln. Dazu setze man Schwerpunkte wie etwa das IST Austria in
Klosterneuburg, MedAustron in Wiener Neustadt oder auch die
Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften in Krems. "Wir wollen
Niederösterreich als Land der Patente entwickeln, damit wir zu einer
Heimat der Talente werden", so Pröll.
Wirtschaftsminister Dr. Reinhold Mitterlehner verwies in seiner
Stellungnahme auf die Dynamik der Betriebsgründungen, die
Technologieorientierung und die Familienfreundlichkeit in
Niederösterreich. Das Bundesland liege bei den Unternehmensgründungen
an zweiter Stelle, im Bereich von Forschung und Entwicklung seien die
Förderungen in den letzten Jahren um 28 Prozent gestiegen. Gerade die
Familienfreundlichkeit sei "ein entscheidender Faktor", verwies
Mitterlehner etwa auf eine Betreuungsquote von 99,5 Prozent bei den
3- bis 6-Jährigen in Niederösterreich. Von 210 zertifizierten
"familienfreundlichen Gemeinden" in Österreich seien 53 in
Niederösterreich, die Frauenerwerbsquote in Niederösterreich liege
laut Mitterlehner bei "unvergleichlichen" 71,4 Prozent.
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