- 31.01.2013, 11:42:55
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BZÖ-Bucher: SPÖ und ÖVP-Minister mit zehnmal höheren Inseratenkosten als Deutschland - Obergrenze gefordert!
Kosten Regierungsinserate 2010: Österreich 26 Millionen - Deutschland 23 Millionen
Utl.: Kosten Regierungsinserate 2010: Österreich 26 Millionen -
Deutschland 23 Millionen =
Wien (OTS) - BZÖ-Chef Josef Bucher kritisiert heute massiv, dass die
österreichische Bundesregierung im Jahr 2010 mit 26 Millionen
Inseratenkosten in Printmedien damit drei Millionen mehr ausgegeben
hat als die deutschen Ministerkollegen. "In Österreich haben die SPÖ
und ÖVP-Minister mit 3,15 Euro pro Österreicher mehr als zehnmal
soviel ausgegeben, wie ihre deutschen Kollegen mit 0,28 Euro",
zitiert Bucher heute veröffentlichte Zahlen der investigativen
Journalismusplattform www.dossier.at . "Das BZÖ verlangt angesichts
dieser Geldverschwendung eine gesetzliche Obergrenze für
Regierungsinserate in der Höhe von maximal 10 Millionen Euro pro
Jahr", kündigt Bucher eine diesbezügliche parlamentarische Initiative
des BZÖ an.
Was laut www.dossier.at den Vergleich noch deutlicher macht:
Deutschlands 23 Millionen Euro beinhalten nach Angaben einer
Regierungssprecherin auch Anzeigen, die nicht als
Öffentlichkeitsarbeit gelten, wie etwa Stellenanzeigen. Außerdem
inkludieren sie Schaltungen der Bundeszentrale für gesundheitliche
Aufklärung - ohne letzteren Posten liegen die Ausgaben der deutschen
Ministerien bei nur 17 Millionen Euro. "SPÖ und ÖVP betrachten die
Öffentlichkeitsarbeitsbudgets der Ministerien offenbar als
Selbstbedienungsladen; daran ändert derzeit auch das
Medientransparenzgesetz nur wenig. Wenn Merkel und ihre
Regierungsmannschaft es schaffen, die deutsche Bevölkerung mit einem
Zehntel der Kosten zu informieren, dann sollte dies auch in
Österreichmit seiner beträchtlich kleineren Zeitungslandschaft
möglich sein", so der BZÖ-Chef.
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