• 30.01.2013, 16:36:08
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FPK-Trettenbrein: Keiner muss mehr auf ein Pflegebett monatelang warten

Wünscht die SPÖ den Mangelzustand, der in ihrer Ära herrschte, wieder herbei?

Utl.: Wünscht die SPÖ den Mangelzustand, der in ihrer Ära herrschte,
wieder herbei? =

Klagenfurt (OTS) - "Hoffentlich kommt in Kärnten nie mehr die Zeit,
wie unter den früheren SP-Sozialreferentinnen, in der
Pflegebedürftige mitunter monatelang auf einen Platz in einem
Pflegeheim warten mussten", erklärte der freiheitliche Sozialsprecher
KO-Stv. Harald Trettenbrein. Um solche Mängelzustände zu vermeiden,
erscheine es sinnvoll, dass 3- 5 Prozent aller Pflegebetten als
verfügbare Reserve zur Verfügung stehen. Derzeit gebe es rund 200
freie Heimbetten, bei insgesamt 4.500 seien dies 4,4 Prozent.

Pflegeheime müssen in Zukunft auch vermehrt die Pflege zu Hause und
die Rehabilitation unterstützen, sodass laufend Kapazitäten für
Kurzzeit- und Übergangspflege bestehen. Gerade mit der vor zwei
Jahren eingeführten Übergangspflege konnten wesentliche Einsparungen
erzielt werden, weil Patienten früher aus den Spitälern in die
Übergangspflege entlassen werden können. Früher musste man sie im
Krankenhaus behalten, weil sich keine alternative Versorgung anbot,
die jetzt bestehe.

"Es ist kurios und zeugt nur von Inkompetenz, wenn SP-Landesrätin
Beate Prettner die vorhandenen Reservekapazitäten in den Pflegeheimen
beklagt", meinte Trettenbrein. Gesundheitsreferent Dr. Peter Kaiser
hebe immer wieder stolz hervor, dass die durchschnittliche
Belagsdauer in den Spitälern gesenkt werden konnte. Wenn das
Sozialreferat nicht genügend Pflegeplätze geschaffen hätte, wäre das
nicht möglich. Aber in ihrem Wahlkampffieber kommt der SPÖ Kärnten
offenbar dieses strategische Denken abhanden", betonte Trettenbrein.
Es stelle sich auch die Frage, ob die SPÖ Kärnten den Mangelzustand
und die Wartezeiten auf ein Pflegebett, die in ihrer Ära bestanden
haben, wieder herbeisehnt. Abschließend erklärte, dass man die
Insolvenz des Pflegeheimes "Julienhöhe" in Treffen in erster Linie
auf eine zu hohe Fremdfinanzierung zu ungünstigen Zinsbedingungen
zurückführen müsse und keinesfalls auf etwaige Probleme mit der
Auslastung.

(Schluss)

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