- 30.01.2013, 14:13:45
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Wr. Gemeinderat - SP-Woller: Kunst Haus Wien eines der wirtschaftlichsten Museen Österreichs
"Zu zwei Dritteln aus eigenen Einnahmen finanziert"
Utl.: "Zu zwei Dritteln aus eigenen Einnahmen finanziert" =
Wien (OTS/SPW-K) - "Das Kunst Haus Wien ist eines der
wirtschaftlichsten und erfolreichsten Museen Wiens und Österreichs",
so der Wiener SP-Kultursprecher Ernst Woller am Mittwoch im Wiener
Gemeinderat: "Vom Gesamtbudget von 1,8 Millionen Euro finanziert die
Stadt Wien 400.000 Euro."
"Erst vor Kurzem wurde das Museum für seine besonderen Verdienste mit
dem Österreichischen Museumspreis ausgezeichnet", so Woller.
Besonders positiv sei, dass das Museum einen sonst
unterrepräsentierten Bereich abdecke - die Fotografie. "Immer wieder
holt das Museum Ausstellungen nach Wien, die so noch nie zu sehen
waren. Auch heute wird im Kunst Haus Wien wieder eine
außergewöhnliche Ausstellung eröffnet, mit der der 89-jährige New
Yorker Pionier der Farbfotografie, der Maler und Fotograf Saul
Leiter, in einer großen Retrospektive gewürdigt wird", so Woller.
"Schon 2008 und 2009 hat das Kunst Haus Wien jeweils 300.000 Euro zur
Stärkung des Eigenkapitals bekommen; dieser Beschluss wurde damals im
Kulturausschuss, im Stadtsenat und im Gemeinderat gefasst und zwar
einstimmig, mit den Stimmen aller Parteien, also auch mit jenen der
ÖVP. Aber daran erinnerst sich die ÖVP offenbar nicht gerne", so
Woller. "Auch in den Jahren danach hat das Haus finanzielle
Zuwendungen in der Höhe von 150.000 Euro jährlich erhalten, die heute
im Gemeinderat zu beschließende Subvention ist daher keinesfalls eine
Verachtfachung der Subvention, wie uns die Kultursprecherin der ÖVP
weismachen will," betonte Woller.
Friedensreich Hundertwasser war einer der bekanntesten Künstler
unserer Stadt und zählt nach wie vor zu einem der bedeutendsten
Vertreter des Phantastischen Realismus. Bei der Übernahme des Hauses
durch die Stadt stand primär die Überlegung im Vordergrund, eine
dauerhafte Präsentationsfläche zum Werk von Hundertwasser für die
Stadt sicherzustellen und die Erinnerung an diesen bedeutenden
Künstler hoch zu halten. "In den letzten Jahren ist vieles passiert -
das Haus und der Museumsbetrieb wurden aus den von der Stadt Wien
gewährten Mitteln modernisiert und attraktiviert. Das hat auch das
Kontrollamt in seinem Bericht aus dem Jahr 2010 bestätigt", schloss
Woller.(Schluss)
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