- 29.01.2013, 16:21:15
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Auer: Verfügungsgewalt der Gemeinden über Wasser darf nicht gefährdet werden
Nachhaltige Versorgungssicherheit ohne öffentliche Dienstleister nicht denkbar
Utl.: Nachhaltige Versorgungssicherheit ohne öffentliche
Dienstleister nicht denkbar =
Wien (OTS) - "Für mich steht außer Zweifel, dass Wasser als zentraler
Bestandteil der Daseinsvorsorge auch in der Hand unserer Gemeinden
bleiben muss. Wasser ist kein marktfähiges Produkt, sondern
Lebensgrundlage", erklärte heute Bauernbund-Präsident Jakob Auer.
"Selbstverständlich", so der Bauernbund-Präsident, "wird an der
derzeit geltenden Verfügung und am Zugriff auf die Ressource Wasser
in Österreich nichts geändert". Bäuerliches und landwirtschaftliches
Denken sei unmittelbar verbunden mit Nachhaltigkeit und
Ressourcensicherheit. "Österreich muss sicher bleiben, was die
Versorgung der Bevölkerung mit dem kostbaren Nass betrifft. Das ist
für mich unumstößlich", stellte Auer klar.
Politische Emotion hin oder her - keine Änderung auf
Wasserzugriff
"Trotz oder gerade wegen der emotionalen politischen Debatte
stelle ich völlig emotionslos fest, dass die Verfügungsgewalt über
die Ressource Wasser nicht aus den Händen der Gemeinden und der
öffentlichen Dienstleister gegeben werden darf", strebt Auer eine
baldige Beruhigung der Diskussion an. Die Wehrpflicht-Volksbefragung
hätte klar und deutlich gezeigt, dass gerade im ländlichen Raum mit
dem Thema Sicherheit nicht gespielt werden darf. "Wasser ist eine
hochrangige Sicherheitsfrage und eine nachhaltige
Versorgungssicherheit ist nur denkbar, wenn der Zugriff auf unser
Wasser abgesichert wird", stellte der Bauernbund-Präsident fest.
(Schluss)
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