• 29.01.2013, 12:49:57
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Sexuelle Belästigung: BZÖ-Schenk: "Gesetz würde Frauen noch mehr in Opferrolle drängen"

"Es sollten für Frauen lieber vermehrt und flächendeckend Selbstverteidigungskurse angeboten werden"

Utl.: "Es sollten für Frauen lieber vermehrt und flächendeckend
Selbstverteidigungskurse angeboten werden" =

Wien (OTS) - "Mit einem derartigen Gesetz würden die Frauen noch mehr
in die Opferrolle gedrängt". Mit diesen Worten kommentierte heute
BZÖ-Frauensprecherin Abg. Martina Schenk den Vorstoß von
Heinisch-Hosek, ob sexuelle Belästigung mittels "Po-Grapschens" nun
ein Delikt im Strafrecht werden soll. "Gewalt an Frauen kann man am
ehesten präventiv vermeiden, indem Frauen zukünftig noch unabhängiger
sowie eigenständiger werden, um damit eine stärkere Rolle in der
Gesellschaft einnehmen zu können", so Schenk weiter.

"Anscheinend handelt Heinisch-Hosek hier nach dem Prinzip "die arme
Frau muss man gesetzlich schützen, weil selbst kann sie das nicht".
Es sollten für Frauen lieber vermehrt und flächendeckend
Selbstverteidigungskurse angeboten werden. Frauen sollten daher schon
sehr früh psychisch und physisch gestärkt werden. Je besser eine Frau
gerüstet ist und selbstbewusster auftritt, desto besser können
derartige Angriffsversuche schon im Keim erstickt werden.
Selbstbewusste Frauen können sich selbst verteidigen und brauchen
kein eigenes Gesetz dazu", betonte Schenk und weiter: "Die
Frauenministerin soll sich besser den wichtigen Frauenthemen widmen,
anstatt mit einem Orchideenthema ihrer Profilierungsneurose
nachzugehen".

"Immer weniger Rechte und immer mehr Pflichten - das ist der falsche
Weg. Es kann nicht das ganze Leben gesetzlich geregelt werden", so
die BZÖ-Frauensprecherin abschließend.

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